ES GIBT NUR EINEN JIMMY GRIMBLE

© Internationales Kinderfilmfestival

ES GIBT NUR EINEN JIMMY GRIMBLE
(THERE’S ONLY ONE JIMMY GRIMBLE)

Preis der KInderjury Internationales Kinderfilmfestival 2001

Jimmy ist ein As im Fußball, aber nur, wenn er alleine spielt. Vor Zuschauern verliert er die Nerven, und es gelingt ihm kein einziger Schuss. Trotzdem wird er für die Schulmannschaft aufgestellt, wo er jedoch von Gorgeous und seinen Freunden angefeindet wird. Auf der Flucht vor ihnen findet er eines Tages bei einer alten Frau Unterschlupf, die im Keller eines verwahrlosten Gebäudes haust. Sie schenkt ihm ein paar alte Fußballstiefel, die angeblich magische Kräfte haben. Gleich als er sie bei seinem ersten Auftritt trägt, ist Jimmys Spiel wie ausgewechselt, und er entscheidet die Partie für sein Team mit einem sensationellen Tor. Doch das ist erst der Anfang . . .

Der Film, der durch das temperamentvolle Spiel der Darsteller und die mitreißenden Fußball-Szenen begeistert, wurde vom Publikum beim Festival in Berlin mit stehenden Ovationen (und dem ersten Preis der Kinderjury) bedacht und sorgt nicht nur bei Fußballfans für spannende Unterhaltung.

 

Kritik der Kinderjury

Von diesem Film sind wir restlos begeistert! Der Film erzählt nicht nur etwas über Fußball, sondern auch über Hoffnung, Treue und Liebe. Und er ist lustig, aber auch ein bißchen traurig, also genau richtig.

Hoffnung: Für Jimmy geht es zum Beispiel darum, anerkannt zu werden und etwas zu erreichen - und mit Hilfe seiner Freunde (Trainer, Harry) gibt er auch nicht auf. Treue: Jimmy freundet sich mit der alten Frau an, die ihm die magischen Schuhe schenkt. Er besucht sie immer wieder und lädt sie auch zum Finale ein. Als sie stirbt, ist er sehr traurig. Liebe: Jimmy liebt seine Mutter und sie liebt ihn. Jimmy verliebt sich aber auch in ein Mädchen und weiß zuerst gar nicht so recht, wie er damit umgehen soll. Auch Jimmys Mutter ist bei ihren verschiedenen Männern auf der Suche nach Liebe.

Der Film bietet viel Action, viele schöne Bilder (die Fußballszenen in Zeitlupe) und die Film-Musik ist einfach super. Er ist spannend und sicher nicht nur ein „Buben-Film!“ Man muß sich bei Fußball eigentlich gar nicht so gut auskennen, um den Film zu verstehen. Besonders gefallen hat uns, dass der Filmemacher uns als ZuschauerInnen immer mithören (und sehen) lässt, was Jimmy denkt und fühlt. Eine sehr lustige Szene war das Fußball-Match im Gatsch, aber auch die mit dem Kopfball ganz am Schluß.

Am Ende hat Jimmy begriffen, dass er nicht auf die Zauber-Schuhe vertrauen muss, sondern dass er alles schaffen kann, wenn er nur an sich selbst glaubt.

 

Großbritannien 2000
105 Minuten, Farbe

Regie: John Hay
mit: Robert Carlyle, Ray Winstone, Lewis McKenzie, u. a.

empfohlen ab 10 Jahren