Der Hund, der Herr Bozzi hieß

© Internationales Kinderfilmfestival

DER HUND, DER HERR BOZZI HIESS
(UN ANGELO VOLO SOBRE BROOKLYN)

Als der hartherzige Anwalt Bozzi von einer alten Frau verflucht wird, muss er als Straßenköter sein Leben fristen. Nur der nette Junge Toni kümmert sich um Herrn Bozzi, besorgt ihm zu essen und spielt beim Metzger Mundharmonika für einen Knochen. Herr Bozzi bereut zutiefst, den Jungen früher oft geschlagen zu haben, und tatsächlich bietet sich die Gelegenheit, Toni zu helfen.

Ein Klassiker der Filmgeschichte, der durch die phantasievolle Mischung von Märchen und Wirklichkeit besonders bei jüngeren Kindern immer wieder ein Renner ist.

"Als Kind hat mich das Schicksal der Bettler und armen Mieter im Haus des widerlichen Herrn Bozzi tief berührt. Der Film zeigt soziale Abgründe im italienischen Stadtviertel von New York auf. Ich komme aus einer sozial engagierten Familie, daher habe ich in diesem Film mit den Armen und Rechtlosen mitgebangt. Unvergesslich sind die Szenen, in denen Herr Bozzi – genial verkörpert durch Peter Ustinov ­- mit Hundegekläff die Bettler aus seinem Haus vertreibt. Der Film ist ein 'Besserungsstück' in der Tradition von Raimund und Nestroy, in deren Possen die Personen ebenfalls oft geläutert werden, indem ihnen ein Spiegel vorgehalten wird." (Robert Klement, Österreichischer Staatspreisträger für Kinder- und Jugendliteratur 2007)

 

Spanien/Italien 1957
89 Minuten, Schwarzweiß

Regie: Ladislao Vajda

mit: Peter Ustinov, Pablito Calvo, Aroldo Tieri, Silvia Marco, u. a.

empfohlen ab 6 Jahren