DAS MÄDCHEN IN DEN TURNSCHUHEN

© Internationales Kinderfilmfestival

DAS MÄDCHEN IN DEN TURNSCHUHEN
(DOKHTARI BA KAFSH-HAYE-KATANI)

UNICEF-Preis Internationales Kinderfilmfestival 2000

Nur ein paar Mal hat sich die 15-jährige Tadei mit dem gleichaltrigen Jungen Aidin im Park getroffen, und obwohl ihre Begegnungen ganz harmlos waren, schritten die Sittenwächter ein. Ihre Eltern verbieten Tadei den Umgang mit Aidin und zwingen ihr einen strengen Tagesablauf auf. Das lässt sie sich nicht gefallen. Tadei geht am nächsten Morgen nicht zur Schule, sondern streunt in der Stadt herum. Ziellos wandert sie in ihren weißen Turnschuhen durch Teheran, vergeblich versucht sie, mit Aidin Kontakt aufzunehmen, nirgends fühlt sie sich sicher oder verstanden. Erst bei einer Straßenhändlerin findet sie so etwas wie Geborgenheit.

In beeindruckender Weise schildert Regisseur Sadr-Ameli, mit welchen Schwierigkeiten ein Mädchen im Iran konfrontiert ist, wenn es versucht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Iran 1999
110 Minuten, Farbe

Regie: Rassul
Sadr-Ameli
mit: Pegah Ahangarani, Majid Hajizade, Akram Mohammadi, u. a.

empfohlen ab 12 Jahren