MENDEL

© Internationales Kinderfilmfestival

MENDEL

In den 1950er-Jahren nahm Norwegen eine kleine Anzahl so genannter "displaced persons" auf, Menschen, die durch den Zweiten Weltkrieg ihrer Heimat beraubt worden waren, viele unter ihnen Juden. Der neunjährige Mendel kommt als jüdischer Flüchtling mit seinen Eltern und Geschwistern in dieses Land und muss bitter erleben, was es heißt, ausgeschlossen zu sein.

Der Film erzählt mit bittersüßem Humor, wie es Mendel dennoch gelingt, sich in seiner neuen Welt zurechtzufinden, was ihm nicht zuletzt durch die Hilfe des Handschuh-Mannes gelingt, der ein Außenseiter innerhalb der Dorfgemeinschaft ist und zu seinem Freund wird.

 

Dänemark 1996
95 Minuten, Farbe

Regie: Alexander Rösler
mit: Thomas Jüngling Sorensen, Teresa Harder, Hans Kremer, Martin Meingast, Charlotte Trier, u. a.

empfohlen ab 9 Jahren