DIE SPRACHE DER VÖGEL

© Internationales Kinderfilmfestival

DIE SPRACHE DER VÖGEL

Der fünfjährige Thomas kann und will es nicht fassen, dass sein Opa plötzlich gestorben ist. Mit den Erklärungen der Erwachsenen, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, um Verständnis für seine kindliche Trauer aufzubringen, kann er wenig anfangen. Der Opa wollte doch mit ihm in den Süden fahren, jetzt kommen Männer in einem großen schwarzen Wagen und holen ihn ab. "Wo bringt ihr meinen Opa hin?" schreit Thomas verzweifelt. Allein und auf seine Art versucht er, mit der Situation fertig zu werden. Die Erinnerungen an seinen Großvater - im Film geschickt in Rückblenden erzählt - helfen ihm dabei. Opa hatte immer Geduld, er nahm Thomas ernst, konnte wunderbare Geschichten erzählen - "Erzähl weiter, Opa!" zieht sich als Leitmotiv durch den Film - und hat mit ihm eine phantastische Vogelzwitscher-Sprechmaschine gebaut, um eines Tages die Sprache der Vögel zu verstehen. In seinem nächsten Leben wollte Opa ein Vogel sein. Und jetzt soll er als Asche in einem Gefäß sein, das die Erwachsenen "Urne" nennen. Da muss doch etwas dagegen unternommen werden!

 

Deutschland 1991
59 Minuten, Farbe

Regie: Fred Noczynski
mit: René Kretschmann, Kurt Böwe, Ursula Karusseit, Katharina Tomaschewsky, Doris Thalmer, u. a.

empfohlen ab 6 Jahren