TAINAH – ABENTEUER AM AMAZONAS

© Internationales Kinderfilmfestival

TAINAH – ABENTEUER AM AMAZONAS
(TAINA – UMA AVENTURA NA AMAZONI)A

Publikumspreis, Internationales Kinderfilmfestival 2001

Die Geschichte ereignet sich im Spannungsfeld einer urtümlichen Welt und ihren Bewohnern, die es zu schützen gilt, und einer korrupten modernen Zivilisation, in der die Gesetze der Natur nicht mehr gelten und rücksichtslos missachtet werden. Die beiden Hauptfiguren sind das Indianermädchen Tainah und der weißhäutige Joninho. Tainah ist bei ihrem Großvater im Urwald aufgewachsen und an ein Leben in der freien Natur gewohnt. Joninho ist der Sohn einer Wissenschaftlerin und weiß mit Gameboys und Computerspielen umzugehen. Die krassen Gegensätze zwischen den Kindern werden im gemeinsamen Kampf gegen eine skrupellose Bande von Affenjägern und Wissenschaftlern in gegenseitiger Achtung aufgelöst.

An Originalschauplätzen am Rio Negro gedreht, schwelgt der Film in üppigen Bildern tropischer Natur und nimmt sich viel Zeit für die Beobachtung der Urwaldtiere.

 

Kritik der Kinderjury

An diesem Film haben uns besonders gut die Kamera und die vielen Tiere gefallen, v.a. der kleine Affe war lieb. Schön haben wir auch die märchenhafte Beziehung zwischen dem Indianer-Mädchen und den Tieren gefunden. Die Kinder in der Geschichte stehen für zwei verschiedene Welten. Das war sehr gut dargestellt, weil der Bub zuerst nur an Fastfood und Computerspielen interessiert ist. Tainah dagegen weiß über die Geheimnisse des Dschungels Bescheid.

Es gibt viele lustige und spannende Szenen, z.B. als Tainah und ihr Äffchen das Haus von Rudi ganz ordentlich durcheinander bringen.

Manches in diesem Film war uns ein wenig zu kitschig bzw. zu übertrieben. Die Bösewichte waren zu doof dargestellt, und die Kokosnuss-Bomben-Schlacht haben wir besonders unrealistisch gefunden.

 

Brasilien 2001
90 Minuten, Farbe

Regie: Tania Lamarca, Sergio Bloch
mit: Eunice Baia, Caio Romei, Rui Polanah, u. a.

empfohlen ab 7 Jahren