DER FALL MÄUSERICH

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DER FALL MÄUSERICH
(UILENBAL)

Meral fällt es nach einem Umzug in ihrer neuen Umgebung schwer, Freunde zu finden. Wie gut, dass es die kleine Maus gibt, die sich in Merals Zimmer eingenistet hat! Das Mädchen nennt sie liebevoll Piep Piep und nimmt das Tier mit auf den Schulausflug. Dort liefert sich Piep Piep mit den Kindern im Speisesaal ein wildes Wettrennen, wo alle zusammenhelfen, um die Maus wieder einzufangen. So findet Meral doch noch Freunde, mit denen sie im Wald herumstreunen kann. Als Piep Piep jedoch von einer Eule verschleppt wird, droht die fröhliche Kindergemeinschaft wieder auseinanderzubrechen.

Ein liebevoll gestalteter Film über Trauerarbeit, Freundschaft und den ewigen Kreislauf der Natur, mit vielen Liedern, die dazu einladen, innezuhalten und das Gesehene zu verarbeiten. 

Trailer:

Kritik der Kinderjury

Dieser Film ist ein Film für die ganze Familie! Die Geschichte ist in positivem Sinn einfach und genau richtig für Volksschulkinder, weil viele Tiere vorkommen und weil es um den Kreislauf der Natur geht. Dass dabei das Fressen und Gefressen Werden Thema ist, finden wir ungewöhnlich und originell. Die Kamera zeigt wunderschön Details wie das Spinnennetz oder den Sturzflug der Eule (in Zeitlupe). Weniger anfreunden konnten wir uns mit den Musical-Einlagen, weil sich die Texte in der deutschen Synchronfassung nicht so recht reimen.

Diese Szenen wirken so, als hätte jemand die Pause-Taste gedrückt. Für jüngere Kinder ist das wichtig, weil sie dadurch Zeit haben, schwierigere Inhalte besser zu verdauen. Die vier Hauptfiguren sind gut zu unterscheiden, weil jede eine ganz typische Eigenschaft hat. Für uns war Desy die interessanteste Figur, weil sie vom Tussi-Dasein genervt ist und das hinter sich lässt, als sie die Gruppenführung an Vito übergibt. Das Mädchen, das die Rolle der Desy spielt, hat uns schauspielerisch am meisten überzeugt. Gefallen hat uns außerdem, dass sich alle gut um Jason kümmern, der wegen seinem Gips im Rollstuhl sitzt und trotzdem überall hin mitgenommen wird. Zu lachen gibt es auch einiges, z. B. wenn die Maus Piep Piep in Merals Bekleidung herumkrabbelt oder weil Desy statt dem "Notbrief" lieber einen Liebesbrief gehabt hätte. Ein großes Kompliment unsererseits geht an die Tier-Trainer/innen, die jedes einzelne Tier (Maus, Eule usw.) wirklich super dressiert haben!

 

Niederlande 2016
80 Minuten, Farbe

Regie: Simone van Dusseldorp
Mit: Hiba Ghafry, Jashayra Oehlers, Felix van de Weerdt, Matheu Hinzen, u. a.

Hauptdarstellerin Hiba Ghafry ist bei den Vorstellungen am 11., 12. und 13. November anwesend!

Weltvertrieb:
Koch Media

6 +

deutsche Fassung

GARTENBAUKINO
Samstag / 11.11. / 15 Uhr

CINEMAGIC
Sonntag / 12.11. / 11 Uhr

VOTIV KINO
Montag / 13.11. / 9 Uhr

CINE CENTER
Freitag / 17.11. / 16 Uhr

Simone van Dusseldorp
Simone van Dusseldorp