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Ich schwör's ich war's nicht!
(C'est pas moi, je le jure!)
"Ich schwör's ich war's nicht!" lautet Leons ständige Ausrede, wenn er wieder einmal bei einer seiner Dummheiten erwischt wird. Und die sind heftig, denn Leons Zerstörungswut macht vor nichts Halt, auch nicht vor sich selbst. Als seine Mutter die Familie verlässt, droht Leon jeden Halt im Leben zu verlieren – wäre da nicht die gleichaltrige Lea, die ihn von seiner dumpfen Wut befreit. Gemeinsam brechen die beiden 10jährigen zu einer Reise auf, die Leon zu einem neuen Anfang finden lässt.
Philippe Falardeaus ebenso berührende wie tragikomische Erzählung einer schwierigen Kindheit wurde beim Kinderfilmfest Berlin 2009 mit dem "Gläsernen Bären" (Preis der Kinderjury) und dem Preis des deutschen Kinderhilfswerks ausgezeichnet.
Kommentar von Catharina, Elisabeth, Lorenz und Simon
Müssten wir eine Schulnote vergeben, würden wir den Film mit einem „Gut“ beurteilen. Unter anderem, weil es kein richtiges Happy End gab und weil die Hauptfigur Leon immer so traurig war. Aber das ist natürlich auf das traurige Thema zurückzuführen, es gab nicht viel zu lachen. Dennoch war der Film sehr spannend und die Figur des Leon hat uns sehr gut gefallen, besonders die Szene, als er Lea mit den Barbiepuppen aufheitern wollte. Als er seine Steinsammlung wegschmeißt wird klar, dass er begriffen hat, dass seine Mutter nicht mehr wieder kommt.
