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Karlas Welt
(Karlas Kabale)
Weihnachten steht vor der Tür, aber Karla kann sich nicht richtig darauf freuen. Ihre Mutter ist im Dauerstress und hat keine Zeit zum Kekse backen, ihr Stiefvater hat ihr neues Zimmer immer noch nicht fertig eingerichtet, und ihre beiden kleinen Brüder nerven. Als dann auch noch ihr Vater den traditionellen Vorweihnachtsabend absagt, weil er wieder einmal betrunken ist, hat Karla genug: Kurz entschlossen zieht sie aus, um Weihnachten woanders zu feiern. Auf ihrer Odyssee landet sie beim Außenseiter Buster, der sie für eine Nacht aufnimmt. Karla und ihre Familie müssen noch Einiges lernen, bevor sich am Weihnachtsabend alles zum Guten wendet.
Fast beiläufig greift der Film alltägliche Probleme einer Zehnjährigen auf und verdichtet sie zu einer erstaunlich differenzierten Geschichte. Mit Karlas Augen werden wir durch ihre kleine Welt und schließlich zum Happy End geführt.
Kommentar von Julia, Johanna und Kathi
Wir konnten uns eigentlich alle mit der Hauptfigur Karla identifizieren, die putzwütige Mutter, der gestresste Stiefvater und der unzuverlässige Vater sind alles Charaktere, die absolut wahr sind. Für ihr Alter war Karla auffallend vernünftig und auch sehr gutmütig, zum Beispiel weil sie Buster ihr Handy schenkt oder ihn aus der heiklen Diebstahlssituation rettet. Der Film hat auch sehr viele lustige Szenen – etwa der Ausspruch von Buster über den Pudel der Dame im Krankenhaus oder als Karla bei der rasanten Flucht mit Einar von einem Leintuch verdeckt wird und als Geist durchgeht. Obwohl es eigentlich kaum richtig spannende Elemente gibt, war Karlas Welt kein bisschen langweilig!
