Wien
13. – 21. November 2021
13. – 21. November 2021
CINE CENTER  |  CINEMAGIC  |  VOTIV KINO

Die Filmkritiken der Kinderjury

DIE ADERN DER WELT

 

Was mit dem Titel gemeint sein mag? Die Goldadern im Boden, das lebensnotwendige Wasser oder die Natur an sich? Wir sind uns nicht sicher. Die Themen des Films (Nomadenleben, Umweltzerstörung) und die Geschichte haben uns sehr beeindruckt, wenn auch die Umsetzung für uns teilweise zu langatmig war. Vor allem in der Mitte des Films gab es sehr wenige Dialoge, wodurch uns das Folgen der Geschichte schwerfiel.

 

Amra lebt mit seiner Familie in einer Jurte, bestehend aus einem großen Raum, in dem das komplette Leben stattfindet: Kochen, Essen, Schlafen, Spielen, Gäste empfangen. Es muss schwer sein, keinen eigenen Rückzugsort zu haben. Die Familie wirkt am Beginn sehr glücklich, zerbricht jedoch mit dem Unfalltod des Vaters. Durch die starke Gemeinschaft der Nomaden, gibt es aber immer jemanden, der Amra liebt (Vater, Mutter, Tante). Das Leben ist einfach und erfordert harte Arbeit von allen Familienangehörigen. Als dann noch der Vater stirbt, arbeitet Amra bis zum Umfallen, um seine Familie zu ernähren.

 

Besonders schön waren die vielen weiten Einstellungen der Landschaft in unterschiedlichen Gelb-, Braun- und Grüntönen, wo ein Großteil des Lebens stattfindet. Einige Handlungsstränge werden nur über die Bildebene transportiert und nicht auserzählt. Dadurch war es manchmal unklar zu verstehen, was gerade passiert. Neben einigen thematisierten Kinderrechten, stehen für uns vor allem die Umweltzerstörung, die schweren Lebensbedingungen und die unfaire Geldverteilung im Vordergrund.

 

Mit dem traditionellen Lied, das Amra bei der Talentshow singt, schließt sich der Kreis. Wir hätten gerne gesehen, wie er das Lied zu Ende singt.

Die letzte Szene zeigt Amras Mutter mit den Behörden diskutieren. Das lässt uns hoffen, dass die Nomaden in der Mongolei weiterhin genug Raum zum Leben bekommen.

 

 


 

 

BUSTER

 

Heute war ein dänischer Film an der Reihe. Im Mittelpunkt steht Buster – ein Junge mit einer großen Leidenschaft fürs Zaubern. Täglich übt er die Tricks mit seinem besten Freund, Herrn Larsen. Es wird immer wieder betont, dass Buster etwas merkwürdig ist, aber so merkwürdig finden wir ihn gar nicht. Eigentlich finden wir ihn sehr lustig, kreativ, phantasievoll und charmant, manchmal etwas tollpatschig.

 

Buster hat ein großes Ziel – er will unbedingt gegen seinen Rivalen Simon-Olaf beim Sommerfestival gewinnen, um mit dem Preisgeld mit seiner Familie nach Ibiza fahren zu können. Selbstbewusst verfolgt er dieses Ziel, nichts Anderes scheint wichtig, bis auf einmal Joanna in sein Leben tritt. Buster weiß anfangs nicht genau, was los ist, er hat so ein komisches Kribbeln im Bauch. Er erzählt es Herrn Larsen und der weiß genau, was los ist und klärt Buster auf.

 

Die Liebe ist das zentrale Thema des Films, aber nicht nur die Liebe zu Joanna, sondern auch Busters Liebe zu seiner Familie und seinen Freunden. Besonders die Beziehung zu seiner Schwester fanden wir sehr rührend, gemeinsam gehen die beiden durch dick und dünn. Doch nicht nur die Liebe, sondern auch die Magie ist sehr zentral. Es gibt so manch magische Begebenheit, die durch besondere Geräusche und kräftige Farben angekündigt wird. Das fanden wir schön.

 

Wenn man keine Blumen mag, sollte man sich den Film nicht ansehen, weil die kommen überall vor. Nicht nur im Geschäft, beim Ausliefern und an den Wänden, sondern auch auf den Kleidungsstücken. Auffällig ist, dass je „positiver“ die Filmfigur umso mehr Blumen, je „negativer“ umso weniger. So weiß man gleich, was einen erwartet.

 

Auch wenn der Film bereits ab 6 Jahren empfohlen wird, war uns nie langweilig. Die Geschichte war spannend bis zum Schluss und hatte so manch überraschende Wendung. Besonders gut gefallen haben uns die phantasievollen Ideen, beispielsweise das abendliche Ritual, das Buster und seine Schwester haben.

 

Wir können euch den Film sehr weiterempfehlen und sind sehr froh, ihn gesehen zu haben!

 

 


 

 

CALAMITY

 

Im Mittelpunkt des Films steht ein besonders starkes, mutiges und sehr selbständiges Mädchen. Calamity Jane (eigentlich Martha Jane, aber sie will so genannt werden, also nennen wir sie auch so, das sind wir ihr schuldig) hat keine Zeit Kind zu sein – sie übernimmt den Part der verstorbenen Mutter, kümmert sich um die beiden kleinen Geschwister und als der Vater verunglückt, hat sie auch noch die Verantwortung für den Rest. Als sie fälschlicherweise als Diebin hingestellt wird, will sie ihre Weste reinwaschen. Abenteuer reiht sich an Abenteuer, die Musik warnt jeweils vor Gefahr.

 

Doch es gibt nicht nur Schwere und Traurigkeit, besonders gut gefallen haben uns die „Feel-Good-Momente“, in denen Calamity Jane wieder Kind sein darf und zum Beispiel einfach drauflosreitet, den endlosen, wunderschönen Sternenhimmel über sich. Sehr angetan waren wir von den totalen Einstellungen, wenn man die Weite und Einsamkeit des Wilden Westens hautnah spürt. Teilweise kommt der Film auch ganz ohne Sprache aus, die besonders farbenfrohen Bilder in allen Schattierungen sprechen für sich.

 

Wir verstehen, dass sie keine Kleider anziehen wollte, wir (der weibliche Teil der Kinderjury), wollen das auch nicht. Calamity Jane will ein Mädchen sein, aber das tun dürfen, was Jungen machen. Jeder soll so sein dürfen, wie er will. Jeder soll das sagen dürfen, was er sagen will. Wir konnten uns in jede der Figuren hineinversetzen.

 

Was für eine Abenteuergeschichte – wir sind große Fans dieses außergewöhnlichen Animationsfilms – wir können den Film zu 100% weiterempfehlen.

 

 


 

 

DER CLUB DER HÄSSLICHEN KINDER

 

Der Film ist ein Science-Fiction-Film, wenn auch die inhaltlichen Themen Diktatur, Diskriminierung und Verbot von Identitäten in unserer Gesellschaft real sind. Dadurch, dass aber einige Szenen (z.B. das kitschige Ende) zu dick aufgetragen waren, hat der Film für uns mehr eine erfundene Welt dargestellt.

 

Wir haben es schade gefunden, dass man nicht mehr Einblicke in das Camp bekommt. Was genau passiert dort mit den Kindern? Was uns noch gefehlt hat, war eine lustige Randfigur, um für kurze, auflockernde Momente zwischendurch zu sorgen.

 

Auffallend waren die Farben im Film. In der sterilen, ordentlichen und sauberen Welt herrscht die Farbe Grau vor. Sie symbolisiert Tristesse, Traurigkeit und Einheitsbrei. Ab und zu gab es auch rote Details, wie die Jacken der Kinder oder die Kleidung des Diktators. Im Gegensatz dazu sind bunte, knallige Farben das Symbol der Widerstandsbewegung. Auch Saras Zimmer ist deutlich bunter und liebevoller gestaltet als der Rest der Wohnung.

 

Wir haben gut nachvollziehen können, warum Paul so handelt, konnten uns aber auch in die Figur des Vaters hineinversetzen, der zwischen zwei Stühlen (Arbeit und Familie) sitzt. Der Vater weiß schon am Beginn, dass es falsch ist, Nichts zu tun. Er kann sein Verhalten aber erst sehr spät ändern.

 

Das Thema des Filmes (Wiederstand gegen Diktatur) ist sehr wichtig, interessant und sehenswert. Isimos Diktatur erinnert stark an den Nationalsozialismus, alleine schon die Handbewegung des Grußes. Die Medien (Nachrichten im Fernsehen und die Sozialen Medien) spiegeln wider, was die Menschen im Film gerade denken.

 

Es stehen zwar nicht die Kinderrechte im Vordergrund, sondern Menschenrechte im Allgemeinen: Recht auf Meinungsfreiheit, Recht auf Gleichberechtigung, Recht auf eine Identität. Ausgrenzung, Diskriminierung und Kidnapping von Kindern sollte nicht möglich sein. Der Film ist durchaus sehenswert.

 

 


 

 

FOURMI – Von Liebe und Lügen

 

 Der Titel des Films „Fourmi“ (auf Deutsch bedeutet es „Ameise“) ist sehr treffend gewählt, denn Ameisen ziehen sich durch den ganzen Film (Théos Spitzname, Sendung im Fernsehen, Ameise auf dem Fußball). Ameisen beweisen Teamgeist, so wie Théo. Er hält alles zusammen: die Familie, die Freunde und die Fußballmannschaft.

 

Théo liebt seinen Vater, egal wie schlecht es ihm gerade geht. Um ihn glücklich zu machen, sagt er nicht die Wahrheit. Auch der Vater setzt sich für Théo ein. Er unternimmt alles (Jobsuche, eigene Wohnung, keinen Alkohol trinken, Englisch lernen), um sein Leben in den Griff zu bekommen und das ist richtig cool. Zu Tränen gerührt hat uns seine liebevolle Geste, Théo sogar ein Zimmer einzurichten und ihm einen Brief nach England zu schicken. Als der Vater am Ende mit dem kleinen Buben Fußball spielt, erinnert er sich an die harmonische Vergangenheit mit Théo als kleines Kind.

 

Die Emotionen der Figuren sind durch die intensiven Nahaufnahmen sehr gut an den Gesichtern abzulesen. Dass Théos Vater betrunken ist, haben wir auch in seinen traurigen Augen gesehen. Außerdem ist noch die schauspielerische Leistung der Darsteller_innen hervorzuheben. Wir haben uns in Théos Hoffnung und Romanes Wut und Traurigkeit gut hineinversetzen können.

 

Die Filmmusik passt perfekt zum Film. Vor allem während das englische Lernlied zu hören ist, hat jede Figur eine positive Zeit. Für aufgelockerte Momente sorgt der Neffe des Trainers, der sich mehr fürs Backen als für Fußball interessiert.

 

Wir finden den Film für Kinder ab 10 Jahren sehenswert. Die Geschichte ist humorvoll erzählt, wenn auch eine ernste Atmosphäre immer mitschwingt.

 

 


 

 

H STEHT FÜR HAPPINESS

 

Ein Film, der wirklich Freude macht – auch wenn es oft um wirklich ernste Themen geht: Eine am plötzlichen Kindstod verstorbene Schwester, eine depressive Mutter, die kaum aus dem Haus geht und ein teilnahmsloser Vater. Das Leben der Hauptdarstellerin Candice ist eigentlich überhaupt nicht „easy“ – und doch geht sie optimistisch ihren Weg und versucht, die Welt besser und alle glücklich zu machen.

Schon der Anfang, im Klassenzimmer, mit der Naheinstellung auf das rollende Auge der Lehrerin, zog uns in diese ganz besondere, schräge Welt, in der alles ein bisschen übertrieben, aber doch realistisch ist. Dafür sorgt vor allem Candice – großartig gespielt von Daisy Axon – die durch ihre Stimme aus dem Off, alles genau erklärt und ihr manchmal autistisches Handeln völlig nachvollziehbar macht. Wir konnten uns gut in ihre Rolle hineinversetzen.

Mit einem völligen Selbstverständnis geht Candice durch ihr Leben und lässt sich von niemanden irritieren und versucht allen zu helfen. Mit ihren roten Haaren, bunten Kleidern und immer strahlendem Gesicht, verbreitet sie ihren unaufhaltbaren Optimismus und ihre Fröhlichkeit – das Leben ist schön. Das wird unterstrichen von den kräftigen Farben, die sich durch den ganzen Film ziehen. Bei traurigen Ereignissen wechseln die Farben zu dunkelblau.

 

Sehr gut hat uns die Figur von „Rich Uncle Brian“ gefallen. Er ist der einzige der sich wirklich um Candice kümmert und ihr jeden Wunsch erfüllt. Sehr berührend fanden wir auch die Darstellung der jungen Liebe zwischen Candice und Douglas Benson. Wir konnten ganz oft herzhaft lachen über die sehr kreativen Ideen und Einfälle. Die Geschichte hat uns bei der Stange gehalten und bis zum sehr schönen Ende mitgetragen.

 

Wir haben keine Anschlussfehler bemerkt, die Geschichte ist wohlüberlegt und gut und detailreich umgesetzt. Ein sehr zu empfehlender Film für die ganze Familie! Und Achtung, Spoiler-Alarm – am Ende schafft es Candice tatsächlich, dass alle Menschen in ihrer Umgebung ein bisschen glücklicher sind, als zuvor…

 

 


 

 

JACKIE UND OOPJEN

 

Der Film läuft im Festivalprogramm für Kinder ab 7 Jahren. Für dieses Alter ist es ein sehr gelungener und humorvoller Kinderfilm mit einem Setting, das nicht oft vorkommt: die Zeitreise einer Figur.

 

Die Handlung dieser klassischen Komödie war für uns ein bisschen vorhersehbar. Trotz des guten Humors, hat der Film die Spannung nicht ganz durchhalten können. Wir haben uns gefragt, warum nur Oopjen und ihre Schwester aus dem Bild steigen können?

 

Gut gefallen haben uns die originellen Details im Film. Der unscharfe Blick durch die Brille oder der Blick durch das Schlüsselloch sind interessante Perspektiven. In der Überblendung am Ende sind Jackies Gefühle sehr gut verständlich: man sieht in einem Bild gleichzeitig Jackies Gesicht und das Wiedersehen von Oopjen und ihrer Schwester. Die bekannten Gemälde (z.B. Der Schrei von Edvard Munch) in der Zahnarztpraxis passen gut in den Film. Von der Freude während der Tanzszene mit fröhlicher Musik waren manche von uns sehr mitgerissen.

 

Im Film spielen Frauen eine wichtige Rolle. Männer hingegen kommen nur am Rande vor und haben keine starken Charaktere. Das Thema hat sich durch den ganzen Film gezogen: das fröhliche Lied „Girls, Girls, Girls“, die Frauensilhouette auf dem Bild im Wohnzimmer oder der Spruch der Mutter über starke Mädchen. Jackie hat uns Leidgetan, weil sie die Verantwortung der Mutter über ihre Schwester und den Haushalt übernehmen muss. Jackie ist die „Checkerin“ zu Hause, ihre Mutter diejenige, die sich im Museum um alles kümmert. Dadurch war es für uns gut nachvollziehbar, dass Jackie ihre Zeichnungen nicht ihrer Mutter zeigt.

 

Die Figur Oopjen ist sehr lustig, weil sie aus einer anderen Zeit stammt. Leider gibt es nur die Szene im Bad, in der sie irritiert und fasziniert ist, was in der heutigen Zeit alles anders ist. Interesssant ist, wie sich die Beziehung zwischen Jackie und Oopjen entwickelt: Zuerst ist Oopjen hilflos und braucht Jackies Hilfe, dann sind sie sich ähnlich und BFFs (Beste Freundinnen Forever) und am Ende gibt Oopjen Jackie einen mütterlichen Rat. 

 

Auf jeden Fall sind wir sehr froh, den Film gesehen zu haben und würden ihn für die Altersgruppe 7 bis 9 Jahre sehr empfehlen!

 

 


 

 

MEIN BRUDER JAGT DINOSAURIER

 

Und wieder einmal Liebe und Lügen. Vorlage für den Film ist der gleichnamige Roman von Giacomo Mazzariol, doch das haben wir erst im Abspann erfahren.

Ausgezeichnet gespielt, überzeugend umgesetzt, wir haben uns sehr gut in den Hauptdarsteller hineinversetzen können, auch wenn wir seine Aktionen nicht immer ganz verstanden haben. Übrigens, lange haben wir darüber diskutiert, wer eigentlich DIE Hauptfigur ist. Jack erzählt zwar die Geschichte, aber ohne Gio gäbe es die Geschichte nicht.

 

Die Hauptstory dreht sich um eine Lüge, die immer größer wird, aber eigentlich nicht notwendig war, so wie wir finden. Man begleitet die Familie über mehrere Jahre und sieht sehr gut die Entwicklung der Einzelnen, auch anhand der Kleidung, besonders von Jack. Die Geschichte ist emotional sehr dicht und geht sehr nahe – wir waren überrascht, dass der Film bereits ab 10 Jahren empfohlen wird.

 

Wir würden ihn eher für 12-, 13-Jährige empfehlen. Ein sehr farbenfroher Film, der viel Info über die Bildebene transportiert. Sehr gut gefallen hat uns, dass das Thema Akzeptanz und Gleichheit so eine große Rolle spielt.  

 

 


 

 

SCHWESTERN

 

Obwohl es in dem Abenteuerfilm in erster Linie um die Beziehung der beiden Schwestern geht, steht für uns die ganze Familie im Mittelpunkt. Leider erfährt man nicht, warum die Mutter in der Klink/Psychiatrie ist. Der Vater ist zwar stark und will seine Töchter beeindrucken, vielleicht spielt er aber auch nur den Clown, um die Kinder aufzuheitern, weil es der Mutter schlecht geht.

 

Vega, die ältere Schwester, denkt logisch, ist analytisch, ruhig und bewahrt immer einen kühlen Kopf. Billie, die Jüngere, hingegen hat viel Fantasie, packt die Tasche mit Magie und verhält sich eben wie ein Kind. Für einen Teil von uns ist es schwierig, sich in Vega hineinzuversetzen, da sie sich so „erwachsen“ benimmt. Ein bisschen hilft uns ihre Erzähler-Stimme aus dem Off, die das erste und das letzte Wort im Film spricht. Wir beneiden sie jedenfalls nicht, denn Vega muss die gesamte Verantwortung über ihre Schwester und auch den Vater ganz alleine stemmen.

 

Die Beziehung der beiden Schwestern finden wir schön und realistisch dargestellt. Sehr innig ist die Szene, als Vega Billie die gleiche Frage stellt, die sie früher von ihrer Mutter gestellt bekommen hat: „Willst du liegen bleiben und Nichts tun oder aufstehen und eine Heldin sein?“ Dass die beiden Darstellerinnen wirklich Geschwister sind, erfährt man im Abspann.

 

Manche Nebenfiguren, das Setting im Wald und die magischen Momente erinnern uns an Märchen. Die Natur spielt im Film eine wesentliche Rolle. Die schönen Landschaftsaufnahmen wirken aber durch die häufigen Gegenlicht- Stimmungen zu ästhetisiert.

 

Uneinig sind wir uns, ob im Film genügend Emotionen zu spüren sind. Der exakte Einsatz der Musik hat die jeweilige Situation (ängstlich in der Höhle, spannend auf dem Felsen oder fröhlich beim Weitergehen) sehr gut unterstrichen. Die abwechselnden Schnitte auf Vega und ihren Fuß in der spannenden Szene, als sie fast vom Felsen rutscht, sind uns besonders gut in Erinnerung geblieben.