Schickt mehr Süßes

Send mere slik

Anjelica und Lone sind nicht glücklich darüber, dass sie die Ferien auf dem altmodischen Bauernhof ihrer alten Verwandten verbringen sollen. Wie schmutzig hier alles ist! Und wie es riecht! Und diese fürchterliche Milch, die frisch von den Kühen kommt. Und Süßigkeiten gibt es auch keine. Am liebsten würden sie sofort wieder wegfahren. Mit der Zeit merken die beiden aber, dass das Leben auf dem Bauernhof auch Spaß machen kann. Als Verwandte vom Nachbarhof Tante Hortensia und Onkel Rasmus in ein Altersheim abschieben wollen, schmieden die zwei Mädchen kurz entschlossen einen Plan, um den beiden zu helfen.

 

Ein detailreich und liebevoll gestalteter Film über unterschiedliche Lebensformen und die Annäherung zwischen den Generationen.



Altersempfehlung: 8+
Dänemark, Schweden 2001
76 Minuten, Farbe
Regie: Cæcilia Holbek-Trier, Philip Zandén

mit: Bodil Udsen, Per Oscarsson, Ninna Assentoft Rasmussen,
Marie Katrine Rasch

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Polleke

Polleke ist mit Caro befreundet und liebt Mimoen, den sie kennt, seit sie denken kann. Seine marokkanische Familie ist gegen diese Freundschaft. Aber Polleke hat noch ganz andere Sorgen. Ihr Vater Spiek ist drogenabhängig, und ihre Mutter hat nichts Besseres zu tun, als sich ausgerechnet in Pollekes Lehrer zu verlieben. Die einzige Auszeit, die Polleke von ihren Problemen hat, sind ihre Besuche bei den Großeltern auf dem Land. Aber als sie Caro erwischt, wie diese Mimoen küsst, ist das Fass endgültig voll. Wird Polleke es schaffen, mit all ihren Problemen fertig zu werden?

 

Ein sehr poetischer Film über Kulturunterschiede, Toleranz gegenüber anderen und die Notwendigkeit, über seinen eigenen Schatten zu springen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2004



Altersempfehlung: 9+
Niederlande 2003
95 Minuten, Farbe
Regie: Ineke Houtman

mit: Liv Stig, Mamoun Elyounoussi, Halina Reijn

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Jiburo

Der kleine Sang-Woo muss die Ferien bei seiner stummen Großmutter verbringen, die in einer abgelegenen Hütte ohne Strom in den Bergen lebt. Sang-Woo ist ein Stadtkind und hat seinen Gameboy und Dosencolas im Gepäck. Er hat keine Lust, sich mit der alten Frau zu verständigen, die nicht einmal lesen und schreiben kann. Auch für die gleichaltrigen Kinder der einsamen Gegend hat Sang-Woo nur Verachtung übrig. Aber als seine Vorräte langsam zu Ende gehen und die Batterien seines Gameboys leer sind, muss Sang-Woo sich mit der Wirklichkeit auseinandersetzen.

 

Ein Film über die behutsame Annäherung zweier sehr unterschiedlicher Menschen, der durch seine einfache und klare Dramaturgie gut für jüngere Kinder geeignet ist.



Altersempfehlung: 7+
Südkorea 2002
97 Minuten, Farbe
Regie: Jeong-Hyang Lee

mit: Eul-Boon Kim, Seung-Ho Yoo, Hyo-hee Dong

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Hände weg von Mississippi

Emma verbringt die Ferien bei ihrer Großmutter Dolly auf dem Land. Dollys langjähriger Freund Klipperbusch ist gerade gestorben, und in dessen Stall steht jetzt die verwaiste Stute Mississippi. Klipperbuschs Neffe Albert Gansmann will das Pferd an den ortsansässigen Schlächter verkaufen, aber Emma und Dolly kaufen es ihm kurz entschlossen ab. Als Gansmann jedoch dahinterkommt, dass er das Erbe seines Onkels nur antreten kann, wenn er sich gleichzeitig um Mississippi kümmert, möchte er das Pferd zurückhaben. Oma Dolly, Emma und ihr Freund Leo haben alle Hände voll zu tun, um Mississippi vor dem gierigen Erbschleicher zu retten.

 

Eine geradlinig und spannend erzählte Geschichte, deren Humor hervorragend an die Bedürfnisse kleiner Kinder angepasst ist.



Altersempfehlung: 6+
Deutschland 2007
97 Minuten, Farbe
Regie: Detlev Buck

mit: Zoë Charlotte Mannhardt, Katharina Thalbach, Christoph Maria Herbst

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Die Zauberer

Het geheim

Seit Ben eine Zauberershow gesehen hat, ist er von der Welt der Magie so fasziniert, dass er selbst Zauberstunden nimmt und die gelernten Tricks gemeinsam mit seinem arbeitslosen Vater und seiner Freundin Sylvie erfolgreich vor einem immer größer werdenden Publikum vorführt. So wird aus einem Hobby ein Broterwerb für die ganze Familie. Aber ein ungeschickter Vater macht noch lange keinen guten Zauberer, und als Sylvie bei einem Trick auf Nimmerwiedersehen verschwindet, ist guter Rat teuer. Kann Ben seinem Vater helfen, das Rätsel zu lösen?

 

Wie von Zauberhand spielt Regisseur Joram Lürsen mit der Grenze zwischen alltäglicher Wirklichkeit und magischer Realität und macht so seinen Film zu einem ebenso spannenden wie tiefsinnigen Erlebnis für die ganze Familie.

 

PUBLIKUMSPREIS, Internationales Kinderfilmfestival 2011



Altersempfehlung: 6+
Niederlande 2010
94 Minuten, Farbe
Regie: Joram Lürsen

mit: Thor Braun, Theo Maassen, Chantal Janzen, Java Siegertsz

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Wie man unsterblich wird

Ways to Live Forever / Vivir para siempre

Sam leidet an Leukämie und weiß, dass er bald sterben wird. Gemeinsam mit seinem Freund Felix, den er im Krankenhaus kennengelernt hat, zeichnet er auf Anregung der Lehrerin ein Video für die Nachwelt auf. Sam und Felix stellen darin “Fragen, auf die niemand antwortet”: Wie weiß man zum Beispiel, dass man gestorben ist? Die Antworten, die sie finden, hält Sam in einem Buch fest. Und er und Felix haben eine Wunschliste mit Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie sterben: 18 Horrorfilme anschauen; mit einem Luftschiff fahren; ein Teenager sein und rauchen und trinken und eine Freundin haben.

 

Trotz des ernsten Themas kommt der Film, der auf Sally Nicholls Bestseller basiert, vollkommen ohne falsche Sentimentalität aus und erzählt einfühlsam und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit von Sams Schicksal.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival 2011



Altersempfehlung: 10+
Spanien, Großbritannien 2010
91 Minuten, Farbe
Regie: Gustavo Ron

mit: Robbie Kay, Ben Chaplin,
Alex Etel

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Weihnachtsmann Junior

Santa's Apprentice

Der Weihnachtsmann will eigentlich noch gar nicht in Pension gehen, aber er hat das Alter erreicht, in dem er sich nach einem Nachfolger umsehen muss. So einfach ist das gar nicht, denn der neue Lehrling muss drei Bedingungen erfüllen: er muss Nikolaus heißen, ein Waisenjunge sein und ein reines Herz haben. Doch es gibt ihn, diesen Jungen, und so lernt der kleine Niko nun alles, was man als Weihnachtsmann können muss. Zum Beispiel auf Kamine klettern, den Rentierschlitten lenken und neue Spielzeuge erfinden. Niko ist zum ersten Mal in seinem Leben glücklich.

 

Ein liebevoll gezeichneter Animationsfilm, der sich mit seinem Charme und Witz nicht nur in die Herzen unserer ganz kleinen ZuschauerInnen spielen wird.



Altersempfehlung: 5+
Frankreich, Irland, Australien 2010
80 Minuten, Farbe
Regie: Luc Vinciguerra

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Tausend Mal stärker

Tusen gånger starkare

In Signes Schule sind die Rollenverhältnisse klar: Die Jungen dominieren den Unterricht und entscheiden, wer cool ist und wer nicht. Die Mädchen sind entweder sexy wie Mimi und ihre Clique oder werden nicht beachtet. Da kommt Saga neu in die Klasse, und alle sind sofort fasziniert von ihr. Saga ist klug, weltgewandt, selbstbewusst und lässt sich von den Spielchen in der Klasse nicht beeindrucken. Mit ihrer frischen Offenheit bringt sie Bewegung in das starre Gruppengefüge. Aber Saga lässt sich von niemandem einspannen und spielt nur nach ihren eigenen Regeln.

 

Nach einem Roman von Christina Herrström entstanden, besticht diese spannende Parabel über das Geschlechterverhältnis in Schulen vor allem durch seine stringente formale Gestaltung.



Altersempfehlung: 12+
Schweden 2010
85 Minuten, Farbe
Regie: Peter Schildt

mit: Julia Sporre, Judit Weegar, Happy Jankel

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Mein Großvater der Bankräuber

Mijn Opa de Bankrover

“Du hättest es sehen sollen, Papa Beau, wie Opa die Bank ausraubte. Mit seinem netten alten Gesicht und in den neuen Turnschuhen. Er trug keine Gesichtsmaske, und ich glaube, es war das erste Mal seit zwei Monaten, dass er nicht an Oma dachte.” Seit dem Tod seiner Frau ist Graces Großvater zunehmend desorientiert, und als seine Kinder sein Konto sperren, greifen er und seine Enkelin zu drastischen Maßnahmen, um an das Geld zu kommen. Grace möchte herausfinden, wer ihr Vater war, aber das ist ein Tabu-Thema in der Familie. Ihr Großvater ist der Einzige, der sie unterstützt. Und die Reise nach Surinam zu Graces Wurzeln kostet Geld.

 

Eine herrliche Komödie, die ernste Themen leichtfüßig aufgreift und sie dann punktgenau behandelt – und ein Plädoyer für den Zusammenhalt zwischen Alt und Jung.

 

UNICEF-Preis, Internationales Kinderfilmfestival 2011



Altersempfehlung: 9+
Niederlande 2011
90 Minuten, Farbe
Regie: Ineke Houtman

mit: Zoë van der Kust,
Michiel Romejn, Loes Haverkort

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Der Liverpool-Goalie

Keeper'n til Liverpool

Jo ist ein As in Mathematik, aber Sport ist nicht so seine Sache. Das Leben ist ja mehr als gefährlich, und beim Fußball hat es schon öfter Tote gegeben. Auch sonst besitzt Jo eine blühende Fantasie und lässt sich deshalb von seinem Mitschüler Tom Erik erpressen, für ihn die Hausaufgaben zu machen. Er bekommt dafür Sammelkarten von Fußballern – aber nie ist der Liverpool-Goalie dabei, nach dem alle in seiner Klasse lechzen. Eines Tages kommt Mari als neue Mitschülerin in Jos Klasse. Mari ist gut in Mathematik und in Fußball, und sie weiß ganz genau, was sie will. Mit Maris Auftauchen ändert sich einfach alles.

 

In einem klugen Spiel zwischen Vorstellung und Wirklichkeit und mit viel Humor werden in diesem Film die Nöte eines 13-jährigen gekonnt in Szene gesetzt und (bis auf weiteres) gelöst.



Altersempfehlung: 9+
Norwegen 2010
90 Minuten, Farbe
Regie: Arild Andresen

mit: Ask van der Hagen,
Susanne Boucher, Andrine Sæther

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Ducobu

L'élève Ducobu

Schon wieder ist Ducobu von einer Schule geflogen. Nun bleibt ihm eine letzte Chance – wenn er die nicht nützt, wird es echt brenzlig. Ducobu ist zwar faul, aber nicht auf den Kopf gefallen. Um das erklärte Ziel seines Vaters zu erreichen, scheut er weder Einsatz noch Fantasie. Er ist ein Meister in der Kunst des Betrügens, Abschreibens und Erfindens von glaubwürdigen Entschuldigungen. Sein Lehrer lässt sich eine Weile von ihm täuschen, aber nicht für ewig. Und dann ist da noch Léonie, die Klassenerste und Oberstreberin, die Ducobu nichts Gutes will.

 

Der auf einer erfolgreichen Comic-Serie von Zidrou und Godi basierende Film ist eine lustige Beschäftigung mit dem Leistungsdruck in der Schule und wie man – vielleicht – damit umgehen kann.



Altersempfehlung: 6+
Frankreich 2011
96 Minuten, Farbe
Regie: Philippe de Chauveron

mit: Elie Semoun,
Joséphine de Meaux,
Vincent Claude

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Der Ball

Liscio

Raul bewundert seine Mutter, aber er findet auch, dass sie ein wenig verrückt ist. Dass sie als Ballsängerin unbedingt ins klassische Fach wechseln möchte, geht ja noch, aber ihre dauernd wechselnden Liebhaber nerven. Also beschließt Raul, einen Mann für sie zu suchen – einen, der bleibt und der Richtige für sie ist. Sein Musiklehrer wäre ledig, liebt klassische Musik und hat auch das richtige Alter. Raul scheut weder Mittel noch Wege, um sein Ziel zu erreichen, doch am Ende erkennt er, dass seine Mutter ein Recht auf ihre eigenen Entscheidungen hat. Und ganz nebenbei findet er heraus, wer für ihn die Richtige für den ersten Kuss ist.

 

Eine bezaubernde Geschichte, die durch die einfallsreiche filmische Umsetzung besticht und bis zum Schluss in Atem hält.



Altersempfehlung: 8+
Italien 2006
77 Minuten, Farbe
Regie: Claudio Antonini

mit: Laura Morante,
Antonio Catania, Umberto Morelli

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Anne liebt Philipp

Jørgen + Anne = sant

Anne hat immer schon lieber Wikinger als Prinzessin gespielt, und im Armdrücken ist sie ihrem Bruder weit überlegen. In der Schule ist sie nicht besonders gut, und verliebt zu sein ist etwas für Erwachsene, findet sie. Das ändert sich, als Philipp in die Nachbarschaft zieht. Sie ist hin und weg. Da wäre nur noch Ellen, die nicht nur besonders hübsch, sondern auch besonders talentiert ist. Wird Anne gegen ihre Konkurrenz bestehen können? In der Liebe ist doch alles erlaubt, findet Anne. Aber spielt sich das Leben wirklich so ab wie in den Romanen, die ihre Freundin so gerne liest?

 

Eine gelungene Verfilmung des Romans von Vigis Hjort, die die Wirren der ersten Liebe auf subtile Weise darstellt und dabei noch Einiges über Freundschaft und Loyalität erzählt.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2011



Altersempfehlung: 8+
Norwegen, Deutschland 2010
80 Minuten, Farbe
Regie: Anne Sewitsky

mit: Maria Annete Tanderø Berglyd, Otto Garli,
Aurora Bach Rodal

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Arrietty

Kari-gurashi no Arietti

Arrietty und ihre Familie leben unter der Veranda eines Menschenhauses. Die Winzlinge gehören zum Volk der Borger und ziehen nachts aus, um sich aus der Küche der Menschen verschiedene Dinge wie Zuckerwürfel oder Speckstückchen zu “borgen”. Da sie immer nur ganz kleine Mengen nehmen, merken die Menschen nichts von ihrer Anwesenheit. Aber jetzt hat der Menschenjunge Sho Arrietty entdeckt, und ein altes Gesetz besagt, dass die Borger niemals von Menschen gesehen werden dürfen …

 

Mary Nortons Kinderbuchklassiker wurde nicht zum ersten Mal verfilmt. Hiromasa Yonebayashis Adaptierung strömt jedoch einen ganz besonderen Charme aus. Für Anime-LiebhaberInnen, und solche, die es werden wollen, ein unbedingtes Muss!



Altersempfehlung: 7+
Japan 2010
94 Minuten, Farbe
Regie: Hiromasa Yonebayashi

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Der stärkste Mann von Holland

De sterkste man van Nederland

Luuk leidet darunter, dass er der Kleinste der Klasse ist und wegen seiner roten Haare oft gehänselt wird. Dabei erzählt ihm seine Mutter immer wieder, sein Vater sei der stärkste Mann von Holland gewesen und habe einen Lastwagen allein ziehen können. In der Schule beschützt die selbstbewusste Minke Luuk vor lästigen Jungs – aber wie soll er sie so beeindrucken können? Eines Tages lernt Luuk René kennen, den er wegen seiner Stärke bewundert. René hilft ihm, seine Muskeln zu trainieren und gibt ihm Tipps, wie er ein Mädchen wie Minke für sich gewinnen kann. In Luuk wächst langsam die Hoffnung, dass René womöglich sein Vater ist.

 

Ein warmherziger Film über Schwächen und Stärken und die Sehnsucht danach, seine Wurzeln zu kennen.

 

UNICEF-Preis (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2011

BESTER FILM, Filmfestival Kairo 2012



Altersempfehlung: 7+
Niederlande 2010
80 Minuten, Farbe
Regie: Mark de Cloe

mit: Bas von Prooijen, Suzan Boegaerdt, Loek Peters

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