Calamity

Calamity, une enfance de Martha Jane Cannary

Mit einem Siedlerzug sind Martha Jane, ihre beiden jüngeren Geschwister und ihr Vater nach Oregon unterwegs, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen. Als sich der Vater schwer verletzt, lernt das junge Mädchen reiten und den Planwagen steuern, zieht sich Hosen an und schneidet sich die Haare. Solches Verhalten sorgt unter den frommen Siedlern für Aufregung. Als Martha Jane des Diebstahls beschuldigt wird, macht sie sich allein auf den Weg, um den wahren Täter aufzuspüren und als Calamity Jane berühmt zu werden.

 

Calamity Jane, die es tatsächlich gab, hat als Kultfigur immer wieder zu Verfilmungen angeregt. Dieser außergewöhnlich gestaltete Animationsfilm fokussiert auf ihre Kindheit und lässt für Fans von Abenteuergeschichten keine Wünsche offen.

 

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2021



Altersempfehlung: 10+
Frankreich, Dänemark 2020
82 Minuten, Farbe
Regie: Rémi Chayé

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französische Originalfassung, deutsch eingesprochen
Weltvertrieb:
Gebeka Films
Rémi Chayé
Rémi Chayé

H steht für Happiness

H is for Happiness

Im Rahmen eines Schulprojekts setzt sich Candice zum Ziel, die Menschen in ihrem Umfeld glücklich zu machen. Das ist kein leichtes Unterfangen, denn ihre Eltern spinnen sich seit dem Tod der kleinen Schwester in ihre einsame Trauer ein, und Vater und Onkel sprechen wegen einer Unterschrift seit drei Jahren kein Wort miteinander. Candices neuer Freund Douglas Benson ist fest davon überzeugt, aus einer anderen Dimension zu stammen, in die zurück zu gelangen er vergeblich versucht. Kann Candice die nötigen kleinen Wunder vollbringen, damit ihre Mission gelingt?

 

Bunt und schräg erzählt der Film vom unerschütterlichen Optimismus eines Mädchens, das es am Ende tatsächlich schafft, alle um sich herum ein großes Stück glücklicher zu machen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2021

PREIS DER KINDERJURY, Kinderfilmfestival Zlin 2020



Altersempfehlung: 9+
Australien 2019
102 Minuten, Farbe
Regie: John Sheedy

mit: Daisy Axon, Wesley Patten, Richard Roxburgh, Emma Booth, Joel Jackson, Miriam Margolyes, u.a.

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deutsche Fassung
Weltvertrieb:
Level K
John Sheedy
John Sheedy

Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar

Als Sue im Labor ihrer Mutter einer Explosion ausgesetzt wird, kommt sie mit einer Substanz in Berührung, durch die sie sich unsichtbar machen kann. Dem ersten Schrecken folgt das Gefühl, supercool zu sein, doch bald erweist sich die außergewöhnliche Fähigkeit als gefährlich. Denn plötzlich sind hinter Sue und dem Serum alle möglichen Leute her, die nichts Gutes im Schilde führen. Dann wird ihre Mutter entführt, und Sue muss mit ihren Freunden Tobi und Kaya einen Plan entwickeln, sie zu befreien. Wird es dem Trio gelingen, alles zu einem guten Ende zu bringen?

 

Ein spannender Sience Fiction-Film, der mit einfallsreichen Ideen besticht und bis zum Schluss immer wieder mit Überraschungen aufwartet.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2019

PREIS DER KINDERJURY, Oulu Filmfestival 2018

PUBLIKUMSPREIS, FIFEM Montreal 2019



Altersempfehlung: 8+
Deutschland, Luxemburg 2018
95 Minuten, Farbe
Regie: Markus Dietrich

mit: Ruby M. Lichtenberg,
Anna Shirin Habedank, Lui Eckardt, Victoria Mayer u.a.

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Abe

Als Kind einer palästinensisch-jüdischen Verbindung wird Abe – gespielt von Noah Schnapp, dem Hauptdarsteller der Serie “Stranger Things” – von seinen Großeltern beiderseits das Leben schwer gemacht, da sie ständig versuchen, ihn auf die „richtige“ Seite zu ziehen. Das verschärft sich, je näher der Termin für eine mögliche Bar Mitzwa rückt. Auf den Straßen New Yorks findet Abe im brasilianischen Chefkoch Chico einen Verbündeten für seine große Leidenschaft, das Kochen. Aber wird es ihm gelingen, seine Familie mit einem Festmahl friedlich an einen Tisch zu bringen?

 

Genussvoll in Szene gesetzt, wird Essen zum verbindenden Element zwischen verschiedenen Kulturen und gleichzeitig zum gefeierten Ausdruck einer vielfältigen Herkunft und Identität.

 

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2019



Altersempfehlung: 12+
USA, Brasilien 2018
85 Minuten, Farbe
Regie: Fernando Grostein Andrade

mit: Noah Schnapp, Dagmara Dominczyk, Mark Margolis, u.a.

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On My Own

El Atzmi

Tzion ist elf Jahre alt und lebt bei seiner Großmutter. Er ist Mitglied einer Straßenbande und eng mit Marco befreundet. Sein Leben ändert sich, als er zu Pflegeeltern gebracht wird. Sein “Pflegebruder” Nir ist anders als er, auch seine KlassenkameradInnen scheuen den Kontakt zu dem “Fremden”. Und so steht Tzion vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Soll er sich dem aus dem Gefängnis entwischten Marco anschließen oder bei seinen Pflegeeltern und Nir bleiben? Tzion entscheidet sich, alleine fortzugehen, aber schon kurze Zeit später ist er davon überzeugt, dass er zu seiner Pflegefamilie zurück muss.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 1989



Altersempfehlung: 10+
Israel 1988
96 Minuten, Farbe
Regie: Tamir Paul

mit: Akrik Ohana,
Tchia Danon, Eitan Hammus

Der große Wagen

Karlsvognen

Der vierzahnjährige Mattias und seine Schwester Linda ziehen mit ihrer Mutter von Dänemark nach Schweden um, wo sie von ihrer verstorbenen Tante Karla ein altes Haus geerbt haben. Die Mutter der Kinder möchte das Haus renovieren und hier ein neues Leben beginnen. Der Umzug bringt für Mattias und Linda Schwierigkeiten in der Schule mit sich, wo sich Mattias mit dem tonangebenden Svempa überwirft, der umso mehr Probleme bereitet, je mehr sich Svempas Freundin Bittan dem Neuankömmling zuwendet. Doch das neue Leben eröffnet auch viel Schönes, zum Beispiel die Bekanntschaft mit dem Nachbarjungen Tobbe, der wunderbar Orgel spielt, und die Tatsache, dass sich die leicht gehbehinderte Linda endlich einen lang gehegten Traum erfüllen und reiten lernen kann. Nach einer Weile geschehen jedoch mysteriöse Dinge rund um das Haus. Ein nächtlicher Besucher taucht mehrmals auf, der wüste Zerstörungen in dem neuen Heim anrichtet. Mattias und Linda sind jedoch fest entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen und können schließlich den Spuk im Haus aufklären.

 

PREIS DER KINDERJURY (9 bis 13 Jahre),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1993



Altersempfehlung: 9+
Dänemark, Schweden 1992
90 Minuten, Farbe
Regie: Birger Larsen

mit: Morten Schaffaltziky,
Karen Hansen, Sam Gylling,
Anders Jönsson

Anna Anna

Die achtjährige Anna lebt mit ihrer Mutter allein in einer großen Stadt. Sie hat Probleme in der Schule, weil sie öfter träumt und lieber zu Hause mit ihrer Puppenfamilie Gygax spielt, mit der sie sich vor der Wirklichkeit in ihre kleine Phantasiewelt zurückzieht. Weil Anna ihr Schulbuch braucht, um der Familie Gygax ein Haus zu bauen, vergisst sie es öfter in die Schule mitzunehmen. Deshalb will sie das Buch heimlich im Lehrerzimmer kopieren. Copy ist aber eine ganz besondere Art von Kopierer: er kann sprechen und versteht Annas Probleme. Flugs werden aus dem Buch zwei gemacht. Als Anna sich bei einem abermaligen Kopierversuch vor dem Hausmeister versteckt, wird sie versehentlich verdoppelt. Von nun an gibt es zwei Annas, die – ohne dass es die Mutter merken würde – abwechselnd zur Schule gehen und frei haben. Nach anfänglichen Problemen lernt Anna durch die Konfrontation mit ihrem Spiegelbild, mit der Wirklichkeit umzugehen, den ursprünglich abgelehnten Freund der Mutter zu akzeptieren und die Familie Gygax in die Freiheit nach Australien zu entlassen.

 

PREIS DER KINDERJURY (7 bis 8 Jahre),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1993



Altersempfehlung: 6+
Schweiz, Deutschland, Luxemburg 1992
76 Minuten, Farbe
Regie: Greti Kläy, Jürgen Brauer

mit: Lea Hürlimann,
Wanda Hürlimann, Ilona Schulz,
Steve Karier

Die kleinen Delphine

Ta delfinakia tou Amvrakikou

Der achtjährige Petros und die siebenjährige Anthoula verbringen ihre Ferien gemeinsam in einem Dorf am Meer. Sie sind ihrem Alter entsprechend voller Spontanität und Unschuld. Schon bald treffen sie auf ein anderes Kind, das von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen ist, weil es am Tuberkulose leidet. Petros und Anthoula kämpfen gegen diese Diskriminierung und gewinnen noch einen Freund fürs Leben.

 

PREIS DER KINDERJURY (8 bis 10 Jahre),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1994



Altersempfehlung: 6+
Griechenland 1993
100 Minuten, Farbe
Regie: Dinos Dimopoulos

mit: Stavros Doyakos,
Constantina Alevra,
Spyros Pantazis, Nikitas Chronis

Jonas, der im Bauch des Wales lebte

Jona che visse nella balena

Eine wahre Geschichte: “Mama erzählte mir die Geschichte von Jonas, der im Bauch des Wales lebte. Sie sagte, wenn es ihm gelungen war, aus dem Bauch des Wales zu kommen, so bräuchten wir keine Angst zu haben.”
Der vierjährige Jonas lebt mit seinen Eltern in Amsterdam. Das Familienglück wird zunächst getrübt durch antisemitische Schikanen. Und es endet als die ganze Familie in ein Konzentrationslager deportiert wird. Jonas’ Welt ist nun der Lageralltag, Männer in Uniform, Wachhunde, der Kampf um genügend Nahrung. Aber da sind auch die anderen Kinder, die Spiele, die Rivalitäten, wie anderswo auch.

 

PREIS DER KINDERJURY (10 bis 13 Jahre),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1994



Altersempfehlung: 8+
Italien 1993
105 Minuten, Farbe
Regie: Roberto Faenza

mit: Jean-Hugues Anglade,
Juliet Aubrey, Jenner Del Vecchio,
Luke Petterson

Mississippi – Fluss der Hoffnung

Cure The

Der elfjährige Eric ist ein Außenseiter – er ist der “bad boy” in der Klasse und wird von seinen Klassenkameraden gemieden. Eines Tages findet er beim Spielen im Garten heraus, dass sich im Nachbargarten jemand aufhält. Er wirft einen Blick über den Zaun und entdeckt einen schmächtigen Jungen, der mit seinen Playmobil-Figuren spielt. Die beiden schließen Bekanntschaft, und bald werden sie Freunde. Und noch etwas findet Eric heraus – dass Dexter nach einer Bluttransfusion an AIDS erkrankt ist. Obwohl ihm seine Mutter den Umgang mit Dexter verbietet, sucht Eric weiterhin den Kontakt zu seinem neuen Freund. Dexters Mutter ist glücklich, dass ihr Sohn endlich einen gleichaltrigen Gefährten gefunden hat. Eric erfährt Genaueres über die Krankheit seines Freundes. Er will sich nicht damit abfinden, dass Dexter sterben könnte. Also experimentiert er mit selbstgebrauten Tees und hofft, das Leiden seines Freundes dadurch zu lindern. Die Tees sollen umso besser wirken, je schlechter sie schmecken. Brav schluckt Dexter alles, was ihm Eric zusammenbraut, bis er mit einer Vergiftung ins Krankenhaus muss. Als die beiden Freunde später in der Zeitung von einem Arzt in New Orleans lesen, der ein Mittel gegen AIDS gefunden haben soll, machen sie sich heimlich mit einem Floß auf den Weg den Mississippi hinunter …

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1995



Altersempfehlung: 9+
USA 1994
97 Minuten, Farbe
Regie: Peter Horton

mit: Joseph Mazzello, Brad Renfro,
Annabella Sciorra,
Diana Scarwild, Bruce Davison

Henry & Verlin

Kanada während der großen Depression in den 30er Jahren: Verlin ist neun Jahre alt und ein stiller Junge. Er lebt in seiner eigenen Welt. Die Mutter ist unglücklich darüber. Wenn sie in bedrängt, zieht er sich ganz vor ihr zurück. Sein Onkel Henry ist selbst wie ein Kind. Er zeigt Verlin die einfachen Dinge, die er kennt: Hühner stehlen, Zigaretten drehen, Kastanienspiele. Er bringt in als einziger zum Lachen, trägt ihn auf seinen Schultern, läuft mit ihm durch die Felder. Die Dorfgemeinde bedrängt die Familie, Henry in eine Anstalt zu stecken. Aber Henry und Verlin lassen sich dadurch nicht trennen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1995



Altersempfehlung: 8+
Kanada 1994
90 Minuten, Farbe
Regie: Gary Ledbetter

mit: Gary Farmer,
Keegan Macintosh,
Nancy Beatty, Robert Joy,
Margot Kidder, David Cronenberg

François und Georgi

Le petit garçon

Frankreich 1942: Der 10jährige François und seine Familie sind vor der Besatzung durch die Deutschen von Paris aufs Land geflohen. Sie merken nicht viel vom Krieg. Es geht ihnen gut. Eigentlich genießen alle das Leben in der Provinz. Zufällig entdeckt François, dass der Vater im Keller eine polnisch-jüdische Familie vor den Nazis versteckt hält. Heimlich schließt er mit Georgi, der kleinen Tochter der Flüchtlinge, Freundschaft. Er schwört, niemandem von der Existenz der Versteckten zu erzählen, und zum ersten Mal trägt er auch Verantwortung für das Leben anderer. Als ein Wehrmachtsgeneral sich ausgerechnet im Haus von François’ Familie einquartiert, geraten alle in große Gefahr.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 1995



Altersempfehlung: 9+
Frankreich 1994
107 Minuten, Farbe
Regie: Pierre Granier-Deferre

mit: Stanislas Forlani-Crevillén,
Jacques Weber, Brigitte Roüan

Santa Clara

Clara Hakedosha

In einer tristen Industriestadt in Israel – die Jugendlichen können weder von ihrem Klassenlehrer noch dem exzentrischen Schuldirektor gebändigt werden. Die Klassenrebellen Tikel und Rosenthal kümmern sich wenig um Tests und Schularbeiten. Sie rasen am liebsten von Rosys Schwester im Cabrio kutschiert durch die Stadt. Clara, die 13-jährige Tochter russischer Einwanderer, ist die Außenseiterin in der Klasse. Übernatürliche Kräfte ermöglichen ihr, in die Zukunft zu sehen. Mir ihrer Hilfe kann die ganze Klasse den Mathematiktest bestehen. Tikel und Rosy sind in Clara verliebt und werden bald zu Rivalen. Clara weiß, dass sie mit ihrer ersten Liebe ihre übersinnlichen Kräfte verliert. Wofür wird sie sich entscheiden, und für wen?

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1996

 

 



Altersempfehlung: 11+
Israel 1995
89 Minuten, Farbe
Regie: Ari Folman, Ori Sivan

mit: Lucy Dubnichek,
Halil Elohev,
Johannie Peterson, Maya Maron

Kayla – Mein Freund aus der Wildnis

Kayla

Sam ist der zwölfjährige Sohn eines berühmten Antarktis-Forschers. Er kann den Tod seines Vaters, der von seiner letzten Expedition nicht mehr zurückkehrte, nicht hinnehmen und wartet insgeheim immer noch auf ihn. Seine Mutter hat diese Hoffnung schon lange aufgegeben und wieder geheiratet. Gemeinsam ziehen sie in den Norden Kanadas. Dort schließt Sam Freundschaft mit dem Nachbarmädchen Jaynie. Gemeinsam versuchen sie, einen wilden Wolfshund, den Sam als Kayla, den Schlittenhund seines Vaters zu erkennen glaubt, zu zähmen und ihn zum anführenden Schlittenhund zu erziehen. Aber bevor sie zum großen Rennen antreten können, wird die Freundschaft von Sam und Jaynie auf eine harte Probe gestellt.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1998



Altersempfehlung: 7+
Kanada, Deutschland 1997
96 Minuten, Farbe
Regie: Nicholas Kendall

mit: Tod Fennell,
Meredith Henderson,
Bronwen Booth, Henry Czerny,
Brian Dooley

Dannys Mutprobe

The Climb

Der dreizehnjährige Danny bohrt dem alten Chuck Langer beim Bogenschießen einen Pfeil durch den Oberarm. Zur Strafe soll er den Sterbenskranken am Nachmittag ein paar Stunden betreuen. Als Danny sich auch noch beim Sturz von einer Leiter den Arm bricht, ist die Misere perfekt. Denn er wollte doch auf den alten Sendemast klettern, um es den anderen Jungs in der Klasse endlich einmal zu zeigen. Da bekommt Danny unverhofft Hilfe von Chuck. Gemeinsam planen und bauen sie einen Flaschenzug, der Danny bis an die Spitze des Mastes befördern soll. Aber durch einen kleinen Fehler bleibt er kurz vor seinem Ziel stecken, und als ein schweres Gewitter losbricht, schwebt er in Lebensgefahr.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 1998



Altersempfehlung: 8+
Frankreich, Neuseeland 1997
94 Minuten, Farbe
Regie: Bob Swaim

mit: John Hurt, Gregory Smith, David Strathairn,
Stephen McHattie

Tommy und der Luchs

Poika ja ilves

Nach dem Tod von Tommys Mutter ziehen er und sein Vater für ein Jahr in den Norden Finnlands. Tommys Vater ist Tierforscher und arbeitet an dem Projekt, im dortigen Nationalpark einen jungen Luchs an die Freiheit zu gewöhnen. Tommy ist über den Tod seiner Mutter noch nicht hinweg und projiziert seine ganze Liebe auf den Luchs, mit dem er sich anfreundet. Er nennt ihn Leevi. Die Wildhüter und Rentierzüchter der Gegend sträuben sich gegen das Projekt von Tommys Vater, weil der Luchs das Leben zu vieler Tiere gefährde. Als der Luchs verkauft werden soll, widersetzt sich Tommy den Plänen der Erwachsenen und lässt Leevi auf eigene Faust frei. Eine dramatische Jagd beginnt, an deren Ende Tommy nicht nur das Leben seines kleinen Freundes rettet.

 

Raimo O. Niemi hat einen spannenden Tierfilm mit wunderschönen Aufnahmen der winterlichen Natur Lapplands geschaffen.

 

PREIS DER KINDERJURY ( 10 bis 13 Jahre),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1999



Altersempfehlung: 9+
Finnland, Dänemark, Luxemburg 1998
96 Minuten, Farbe
Regie: Raimo O. Niemi

mit: Konsta Hietanen,
Risto Tuorila, Jarmo Mäkinen

Albert und der große Rapallo

Albert

Albert ist ein 10 Jahre alter, frecher, sympathischer Junge, der in einem kleinen verschlafenen Dorf lebt und die Bewohner mit allerhand Streichen auf Trab hält. Sein bester Freund Egon steht ihm immer mit Rat und Tat zur Seite. Doch eines Tages treten sie ihre abenteuerlichste Reise an: Sie landen in einer Fantasiewelt, die einem Zirkus gleicht. Hier wird Egon von Leopold, einem gewissenlosen Betrüger, gekidnappt. Inzwischen lernt Albert Rapallo, den zweiten großen Dieb der Stadt, kennen. Beide sind auf der Jagd nach dem großen Diamanten “Der grünen Grimaldi”, über den man sich die abenteuerlichsten Geschichten erzählt. Jeder möchte den Diamanten als erstes entdecken. Albert findet Hilfe bei einem kleinen Zigeunermädchen namens Sabrina, doch die Ereignisse überschlagen sich immer mehr . . .

 

Jørn Faurschou ist hier ein Kinderfilm mit viel Spannung und Witz gelungen. Die Kulisse des verschlafenen Dorfes Gimble Town erinnert sofort an die eigene Kindheit und die Streiche aus damaliger Zeit. Vor allem Albert (Morten Gundel) und Sabrina (Stephania Potalivo) erobern mit ihrem Charme schnell die Herzen der Zuschauer.

 

PREIS DER KINDERJURY (6 bis 9 Jahre),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1999



Altersempfehlung: 7+
Dänemark 1998
80 Minuten, Farbe
Regie: Jørn Faurschou

mit: Morten Gundel,
Sebastian Jessen,
Stephania Potalivo

Das Geheimnis des Mr. Rice

Mr. Rice's Secret

David Bowie spielt den geheimnisvollen Mr. Rice, der über seinen Tod hinaus den 12-jährigen Owen beschäftigt und ihn dazu zwingt, sich seinen Ängsten zu stellen. Denn Owen leidet an Krebs, und obwohl die Ärzte eine positive Prognose stellen, beschäftigt ihn die Krankheit enorm. Auf dem Begräbnis von Mr. Rice macht allerdings Owen eine überraschende Entdeckung. Der väterliche Freund hat ihm eine geheime Botschaft hinterlassen, und die Suche nach der Lösung bereitet ihm einen aufregenden Sommer und zwingt ihn schließlich zu einer Entscheidung, die sein Leben verändern wird.

 

DAS GEHEIMNIS DES MR. RICE wurde beim Kinderfilmfest Berlin 2000 mit einer „Lobenden Erwähnung“ der Kinderjury ausgezeichnet.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2000



Altersempfehlung: 9+
Kanada 1999
92 Minuten, Farbe
Regie: Nicholas Kendall

mit: David Bowie, Bill Switzer,
Teryl Rothery, Garwin Sanford

Es gibt nur einen Jimmy Grimble

There's Only One Jimmy Grimble

Jimmy ist ein As im Fußball, aber nur, wenn er alleine spielt. Vor Zuschauern  verliert er die Nerven, und es gelingt ihm kein einziger Schuss. Trotzdem wird er für die Schulmannschaft aufgestellt, wo er jedoch von Gorgeous und seinen Freunden angefeindet wird. Auf der Flucht vor ihnen findet er eines Tages bei einer alten Frau Unterschlupf, die im Keller eines verwahrlosten Gebäudes haust. Sie schenkt ihm ein paar alte Fußballstiefel, die angeblich magische Kräfte haben. Gleich als er sie bei seinem ersten Auftritt trägt, ist Jimmys Spiel wie ausgewechselt, und er entscheidet die Partie für sein Team mit einem sensationellen Tor. Doch das ist erst der Anfang …

 

Der Film wurde beim Festival in Berlin mit stehenden Ovationen (und dem ersten Preis der Kinderjury) bedacht und sorgt nicht nur bei Fußballfans für spannende Unterhaltung.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2001



Altersempfehlung: 10+
Großbritannien 2000
105 Minuten, Farbe
Regie: John Hay

mit: Robert Carlyle, Ray Winstone, Lewis McKenzie

Tinke – Kleines starkes Mädchen

Ulvepigen Tinke

Dänemark vor etwa 150 Jahren: Tinke ist ein Findelkind. Der Hirtenjunge Laurus hat sie verwahrlost im Wald gefunden und zu der Bauernfamilie mitgenommen, für die er arbeitet. Zunächst ist Tinke noch scheu, doch dann freunden sich die beiden an. Laurus findet heraus, dass Tinke beide Eltern verloren hat und seither ganz allein im Wald lebt. Während die Bäuerin Tinke gerne als Tochter im Haus behalten möchte, kann sich der mürrische Bauer nicht mit ihr anfreunden. Er ist froh, als sich herausstellt, dass Tinke von einer wohlhabenden Familie abstammt. Nun wird Tinke zu ihren Großeltern gebracht, aber in deren Haus fühlt sie sich überhaupt nicht wohl. Sie möchte viel lieber bei Laurus bleiben.

 

Der spannende Film über Freundschaft, Verlust und Toleranz besticht durch seine wunderschöne Bildsprache und die hervorragende Hauptdarstellerin.

TINKE wurde beim Internationalen Kinderfilmfestival “Lucas 2002” in Frankfurt am Main mit dem Preis der Kinderjury und der

CIFEJ-Jury ausgezeichnet.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2003



Altersempfehlung: 8+
Dänemark 2002
92 Minuten, Farbe
Regie: Morten Køhlert

mit: Sarah Juel Werner,
Peter Jeppe Hansen,
Bent Mejding

Elina

Elina - Som om jag inte fanns

Elina gehört zur finnischen Minderheit, die in den fünfziger Jahren im hohen Norden Schwedens lebt. Weil sie lange krank war, muss sie eine Klasse wiederholen. Ihre neue Lehrerin Fräulein Holm hat Vorurteile gegen Finnen, noch dazu, wenn sie arm und vaterlos sind wie Elina. Sie  schikaniert das Mädchen ständig. Elina flüchtet daher immer öfter in das nahe liegende Moor, wo ihr die Zwiesprache mit ihrem toten Vater Trost spendet. Als Elina sich bei Fräulein Holm für eine Sache entschuldigen soll, die sie nicht begangen hat, verweigert sie sich stolz und unbeugsam. Ein zäher Kampf zwischen Schülerin und Lehrerin beginnt …

 

ELINA bezieht seine Stärke aus der einfachen Klarheit, mit der die Geschichte erzählt wird. Der beeindruckende Film gewann beim Kinderfilmfest in Berlin 2003 den ersten Preis der Kinderjury.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2003



Altersempfehlung: 8+
Schweden, Finnland 2001
80 Minuten, Farbe
Regie: Klaus Härö

mit: Natalie Minnevik,
Bibi Anderson,
Marjaana Maijala,
Henrik Rafaelsen

Ein Engel für May

An Angel for May

Tom hat Probleme in der Schule und vermisst seinen Vater, der seit der Scheidung der Eltern nichts mehr von sich hören lässt. Eines Tages hat er ein aufwühlendes Erlebnis. In den Ruinen eines alten Hauses verirrt er sich in einen Zeittunnel und findet sich auf einem Bauernhof zur Zeit des 2. Weltkrieges wieder. Bei wiederholten Besuchen entwickelt sich zwischen dem Waisenmädchen May, das aus den Trümmern eines zerbombten Hauses geborgen wurde, und Tom eine vorsichtige Freundschaft. Der Junge wächst an dieser Freundschaft und lernt, mit seinen eigenen Problemen umzugehen, aber wird es ihm gelingen, das drohende Unheil von den Bewohnern des Bauernhofes abzuwenden?

 

Ein fantasievoller Film, der geschickt mit den verschiedenen Zeitebenen spielt, in denen die Geschichte stattfindet.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2004



Altersempfehlung: 10+
Großbritannien 2002
100 Minuten, Farbe
Regie: Harley Cokeliss

mit: Matthew Beard,
Charlotte Wakefield,
Tom Wilkinson

In Orange

In Oranje

Remco ist ein begeisterter Fußballspieler, dessen größter Traum es ist, eines Tages im orangefarbenen Dress der holländischen Fußballnationalmannschaft zu spielen. Unterstützt wird er dabei von seinem fanatischen Vater Erik. Als dieser an einem Herzinfarkt stirbt, bricht für Remco die Welt zusammen. Doch dann geschieht das Unfassbare: Erik kehrt aus dem Jenseits zurück und nimmt mit seinem Sohn erneut das Training auf! Remco gewinnt seinen Mut zurück, aber er muss auch lernen, in Zukunft ohne seinen Besitz ergreifenden Vater auszukommen und sein Ziel aus eigener Kraft zu erreichen.

 

Ein filmisch gelungenes modernes Märchen, das geschickt mit verschiedenen Realitätsebenen und Wunschvorstellungen spielt.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2005



Altersempfehlung: 9+
Niederlande 2004
90 Minuten, Farbe
Regie: Joram Lürsen

mit: Yannik van de Velde,
Thomas Acda, Dionicho Muskiet,
Wendy Van Dijk

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Daniel und die Showhunde

Daniel and the Superdogs

Daniel fühlt sich verlassen. Seine Mutter ist vor einigen Monaten gestorben, und mit seinem Vater, der sich in der Arbeit vergräbt, hat er ein immer schlechteres Verhältnis. Nur gut, dass er auf seine beiden Freunde Colin und William zählen kann, mit denen er allerlei Unfug anstellt. Dann ist da noch April, die gemischte Gefühle in ihm weckt. Ihre Mutter leitet einen Hundestall, in dem Hunde für Publikumsshows ausgebildet werden. Daniel freundet sich mit dem kleinen Hund Gypsy an, den er heimlich für die nächste Show trainiert. Dadurch lernt er, mit seinen Problemen umzugehen und sie zu bewältigen.

 

André Mélançon (“Daffy und der Wal”) gelang ein sensibler Film über Freundschaft, erste Liebe und die Überwindung eines schmerzlichen Verlustes, der trotz trauriger Untertöne glücklich endet.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2005



Altersempfehlung: 8+
Kanada 2004
107 Minuten, Farbe
Regie: André Mélançon

mit: Matthew Harbour,
Annie Bovaird, William Phan,
Wyatt Bowen

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Der Traum

Drømmen

Dänemark 1969, irgendwo auf dem Land. Frits ist dreizehn und wie die meisten Jugendlichen in diesem Alter wissensdurstig, neugierig und von einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn geprägt. Im Fernsehen verfolgt er die Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg und Berichte über die Ermordung Martin Luther Kings. In der Schule hat er Probleme mit dem Direktor, der öfter handgreiflich wird und Frits wegen seiner langen Haare im Visier hat. Daran ändert auch die Ankunft eines neuen, fortschrittlichen Lehrers nicht viel. Als der Direktor Frits fast ein Ohr abreißt, eskaliert die Situation, aber Frits kämpft unerschrocken gegen die Ungerechtigkeit und Feigheit der Erwachsenen.

 

Regisseur Niels Arden Oplev schafft es meisterhaft, den Geist und die Atmosphäre der Zeit von 1968 und danach herauf zu beschwören, wozu unter anderem auch die Musik aus jener Zeit beiträgt.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung) und UNICEF-Preis, 

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2006

 



Altersempfehlung: 9+
Dänemark, Großbritannien 2006
105 Minuten, Farbe
Regie: Niels Arden Oplev

mit: Janus Dissing Rathke,
Stehen Stig Lommer, Bent Mejding,
Anne-Grethe Bjarup Riis

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Liebe und Tanz

Sipur Hatzi-Russi

Als Sohn einer russischen Mutter und eines israelischen Vaters wird Hen immer wieder in deren Konflikte hineingezogen und von beiden Elternteilen als Vertrauensperson missbraucht. Eines Tages lernt Hen die exhibitionistische Natalie kennen und ist sofort von ihr fasziniert. Um ihr näher zu kommen, nimmt er Tanzstunden in der gleichen Klasse wie sie. Aber er wird Sharon als Partner zugeteilt. Durch das anstrengende Üben mit ihr und die feinfühlige russische Tanzlehrerin lernt Hen, Schein von Sein zu unterscheiden, sich von den Problemen seiner Eltern zu distanzieren und Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen.

 

Ein vielschichtiger Film über das Erwachsenwerden, kulturelle Probleme von Immigranten und die Kunst des Tanzens und seine heilende Wirkung auf die Seele. 

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2006



Altersempfehlung: 12+
Israel 2006
85 Minuten, Farbe
Regie: Eitan Anner

mit: Evgenya Dodina, Avi Kushnir,
Oksana Korostyshevskaya,
Kirill Safonov

Knetter – Durchgeknallt

Knetter

Bonnies Mutter ist psychisch instabil und verbringt deshalb immer wieder lange Phasen in tiefer Depression im Bett. Aber Bonnie hat eine tolle Großmutter, die bei ihnen lebt und für Bonnies ungetrübte Kindheit sorgt. Das ändert sich, als die Großmutter durch einen Unfall ums Leben kommt. Nun muss Bonnie allein mit einer Mutter zurecht kommen, die während ihrer Hochs überschwängliche Eisorgien mit ihrer Tochter feiert, während ihrer Tiefs Bonnie aber schon auch mal im Pyjama von der Schule abholt. Das Fürsorgeamt hat bereits ein Auge auf das eigenwillige Familienleben geworfen, und als die Mutter einen Elefanten mit nach Hause bringt, wird Bonnies Lage sehr brenzlig.

 

Trotz des ernsten Themas hat der Film erstaunlich viel Schwung und Witz und ein glaubwürdiges Happy End.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2006



Altersempfehlung: 5+
Niederlande 2005
81 Minuten, Farbe
Regie: Martin Koolhoven

mit: Jesse Rinsma, Tom van Kessel, Carice van Houten, Frieda Pittoors

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Moondance Alexander

Moondance fällt auf der Highschool nicht nur durch ihre Kleidung auf. Sie ist auch etwas tollpatschig und deshalb eine leichte Beute für die bösen Späße ihrer Mitschülerinnen. Als Moondance auf der Straße ein entsprungenes Pferd findet und es dem Besitzer zurück erstattet, verdingt sie sich in dessen Reitstall als Hilfskraft – gegen das Versprechen, Checkers reiten zu dürfen. Zwischen dem wortkargen, muffigen Dante Longpre und dem beharrlichen Mädchen entwickelt sich langsam eine Freundschaft, aus der beide viel lernen. Als sie sich entschließen, mit Checkers am alljährlichen Springturnier der Stadt teilzunehmen, wird das beider Leben für immer verändern.

 

Der Film erzählt davon, wie wichtig es ist, zu seiner Individualität zu stehen und beharrlich sein Ziele zu verfolgen, um Selbstachtung und den Respekt der anderen zu gewinnen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2007



Altersempfehlung: 8+
USA 2007
95 Minuten, Farbe
Regie: Michael Damian

mit: Kay Panabaker,
Don Johnson, Lori Loughlin,
Aedan Tomney

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Im Abseits

Don

Als Don von seiner Nobelschule fliegt, bleibt ihm nur noch eine Migrantenschule in einem anderen Stadtteil. Als weißes Kind reicher Eltern wird er dort nicht akzeptiert. Aber Don ist ein fabelhafter Fußballer und lässt nicht locker, bis er in der Mannschaft für das Schulturnier ist. Durch das gemeinsame Spiel lernen die Kinder, Vorurteile abzubauen und ihre Aggressionen in produktive Bahnen zu lenken. Am Ende hat Don nicht nur gelernt, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen – er hat auch neue Freunde und das Herz des schwarzen Mädchens Anna gewonnen.

 

Nicht nur Fußballfans kommen bei diesem Film auf ihre Kosten. Eine bewegte Handkamera, Zeitlupen, genaue Beobachtung der Gesichter in Großaufnahmen und nicht zuletzt die Rap-Einlagen machen ihn zu einem Vergnügen für alle jungen Cineasten.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2007



Altersempfehlung: 10+
Niederlande 2005
90 Minuten, Farbe
Regie: Arend Steenbergen

mit: Clemens Levert,
Marius Gottlieb, Keisha Boye,
Samir Veen

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Desmond und das Sumpfmonster

Desmond & träskpatraskfällan

Desmond wäre das glücklichste Plastellinschwein im Himbeerwald, wenn er und seine Freunde nicht von einem Sumpfmonster gequält würden, das Desmonds Äpfel klaut, dem Hasen Sebastian die Boxhandschuhe entwendet und mit der Gitarre des Wolfs Willi verschwindet. Um das Sumpfmonster zu fangen, beschließen die Tiere, eine Sumpfmonsterfalle zu bauen, in die sie einen riesigen Apfelmusmuffin als Köder legen. Nun heißt es, im sicheren Versteck abzuwarten, bis das Monster in die Falle geht. Die Zeit bis dorthin kann man sich ja mit Geschichten erzählen vertreiben. Aber gibt es das Sumpfmonster überhaupt?

 

Durch seine Episodenstruktur eignet sich der Film sehr gut schon für die kleinsten Festivalbesucher. Lustige Figuren und noch lustigere Einfälle machen ihn zu einem Spaß für die ganze Familie.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2007



Altersempfehlung: 5+
Schweden 2006
68 Minuten, Farbe
Regie: Magnus Carlsson

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Die Farbe der Milch

Ikke naken

Selma ist der festen Überzeugung, dass Jungen nichts als Probleme bereiten. Sie wird ihr Leben der Wissenschaft widmen, das ist ausgemachte Sache. Nichts weniger als den Nobelpreis strebt sie an, und deshalb hat sie auch keine Zeit mehr, mit ihren Freundinnen herumzuhängen, bei denen sich plötzlich alles nur noch um Jungs dreht. Aber sie hat die Rechnung ohne Andy gemacht, der sich für Selma mehr als freundschaftlich zu interessieren scheint. Und dann ist da noch dieser geheimnisvolle Schwede, der den Sommer über ein Praktikum im Dorf macht.

 

Der “Film über Liebe und andere Naturkatastrophen” (Torun Lian) ist eine leichtfüßige Komödie, in der trotz sprühendem Charme und Witz tiefgründige Gedanken zum Thema nicht zu kurz kommen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2005

 

 



Altersempfehlung: 9+
Norwegen, Schweden 2004
94 Minuten, Farbe
Regie: Torun Lian

mit: Julia Krohn,
Bernhard Nagelstad,
Maria Elisabeth A. Hansen,
Marie Kinge

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Rolli

Rölli ja metsänhenki

Ein Boot taucht aus dem Nebel am Strand der Elfen auf. Dunkle, haarige Gestalten mit Schwänzen sitzen darin: Trolle! Die Elfen fliehen in die Tiefen der Wälder, während sich die Trolle, die ihre eigene schreckliche Angst hinter wütendem Gehabe verstecken, im Elfendorf niederlassen. Rolli ist einer von ihnen und fühlt sich in seinem neu eroberten Häuschen bald wie zu Hause. Aber dann kehrt die mutige Elfe Millie ins Dorf zurück. Daraus entsteht ein lustiger Zweikampf zwischen Elfen und Trollen, in dessen Verlauf sie lernen, miteinander in Frieden zu leben.

 

Der Film gewann den Preis der Kinderjury 2002 wegen seiner “farbenprächtigen Ausstattung und der schönen Kamera und weil er fantasievoll, lustig und spannend und ein unterhaltsamer Film für die ganze Familie ist”.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival 2002



Altersempfehlung: 5+
Finnland 2001
92 Minuten, Farbe
Regie: Olli Saarela

mit: Allu Tuppurainen,
Maria Järvenhelmi,
Peter Franzén

Magique!

Tommys Mutter hat es nicht leicht. Allein bewirtschaftet die junge Frau eine einsame Bienenfarm in Kanada. Sie arbeitet zu viel und macht sich Sorgen um die Zukunft. Es fällt ihr mitunter schwer, dem Jungen geduldig zuzuhören. Ein Lachen seiner Mutter ist für Tommy etwas Außergewöhnliches. Da kommt ihm der Zirkus, der durch die Stadt zieht, gerade Recht. Tommy überredet seine Mutter, den Zirkusleuten ein Feld vor dem Haus zu überlassen. Ab diesem Zeitpunkt taucht er ein in eine Welt der Magie und Wunder, die nach und nach auf seine Mutter abfärbt. Und im Clown Baptiste findet nicht nur er einen Freund, auf den man sich verlassen kann.

 

Philippe Muyl hat sich an ein heutzutage seltenes Genre gewagt und seine Geschichte in ein Musical verpackt. Wie bei seinem letzten Film “Der Schmetterling” (Festival 2003) entstand dabei magische Unterhaltung für die ganze Familie.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2008



Altersempfehlung: 8+
Frankreich, Kanada 2008
91 Minuten, Farbe
Regie: Philippe Muyl

mit: Louis Dussol, Marie Gillain, Cali, Antoine Duléry

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Bunt

Dong-ku lebt allein mit seinem Vater in einer südkoreanischen Stadt. Der geistig behinderte Junge geht leidenschaftlich gerne zur Schule, obwohl er dem Unterricht kaum folgen kann. Als Wasserträger versorgt er seine MitschülerInnen begeistert mit Trinkwasser, aber als ein Wasserspender angeschafft wird, verliert er diese Aufgabe. Die Schule möchte den Jungen gerne loswerden, doch Dong-ku lässt sich nicht so leicht entmutigen: Er wird Wasserträger der Baseballmannschaft. Und er ist ein äußerst schneller, ausdauernder Läufer . . .

 

Der Film greift das Thema Behinderung sehr feinfühlig auf und findet für die Beziehung zwischen Vater und Sohn und die sich langsam entwickelnde Freundschaft zum Klassenkollegen Joon-tae aussagekräftige Bilder.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2008



Altersempfehlung: 8+
Südkorea 2007
76 Minuten, Farbe
Regie: Gyoo-tae Park

mit: Jung Jin-young,
Choi Woo-hyuk, Yoon Chan

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Max(imal) Peinlich

Max Pinlig

Was gibt es Schlimmeres als eine Zahnspange, wenn man sich gerade in das neue Mädchen in der Klasse verliebt hat und nicht weiß, wie man damit umgehen soll? Es gibt noch Schlimmeres! Nämlich eine Mutter, die immer das Falsche sagt und gerade dann ins Zimmer stürmt, wenn man der Angebeteten ein Stückchen näher zu kommen verspricht. Da helfen auch die Ratschläge des besten Freundes wenig. Wenn man dann noch selber ständig ins Fettnäpfchen tritt, wird es wirklich schwer. Wie Max es trotzdem schafft, sich in seiner Welt zu behaupten, zeigt der Film mit viel Humor und Liebe zum Detail.

 

Mit bewegter Kamera und ausgefeilter Farbgebung erzählt die turbulente Geschichte von einem dänischen “Malcolm mittendrin”.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2009



Altersempfehlung: 9+
Dänemark 2008
94 Minuten, Farbe
Regie: Lotte Svendsen

mit: Samuel Heller-Seiffert,
Anna Egholm, Ophelia Eriksen

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Carlitos und das Land der Träume

Carlitos y el campo de los sueños

Carlitos hat einen sehnlichen Wunsch und ein großes Ziel: er will von einer liebevollen Familie adoptiert und ein großer Fußballer werden. Der Direktor des Waisenhauses, in dem Carlitos lebt, ist zu korrupt, um sich wirklich um das Wohl seiner Schützlinge zu kümmern. Aber Carlitos hat Freunde, auf die er sich verlassen kann. So gelingt es ihm, sich für die Jugend-Nationalmannschaft zu qualifizieren. Auch der Sportlehrer Diego unterstützt Carlitos kräftig auf seinem Weg. Aber wird Carlitos die Ausdauer und die Konzentration aufbringen, um sich wirklich unter den ganz Großen durchzusetzen?

 

Hinter der rasanten Komödie verbirgt sich ein modernes Märchen um die Sehnsucht eines Jungen nach Anerkennung.

 

PREIS DER KINDERJURY und PUBLIKUMSPREIS

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2009

 



Altersempfehlung: 8+
Spanien 2008
107 Minuten, Farbe
Regie: Jesús del Cerro

mit: Gustavo Salmerón,
Guillermo Campra, Irene Visedo

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Zoomer

Zoomerne

Alexander ist ein Mädchenschwarm, aber ein schlechter Schüler. Seinem besten Freund Tim fällt das Lernen leicht, doch er ist viel zu schüchtern, um sich der angebeteten Thea auch nur zu nähern. Zum Glück hat Alexander eine glänzende Idee: Mit der von Tims Mutter, einer Sicherheitsexpertin, “geborgten” Überwachungsausrüstung könnte man doch die Fragen für die entscheidende Schularbeit herausfinden. Gleichzeitig ließe sich in Erfahrung bringen, worauf Thea steht – und Tim mit diesem Wissen helfen. Doch die beiden kleinen James Bonds wissen nicht, worauf sie sich damit einlassen!

 

Hinter der actionreichen Komödie verbirgt sich eine kluge Auseinandersetzung mit dem brisanten Thema zunehmender Überwachung und mangelndem Schutz der Privatsphäre.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2010



Altersempfehlung: 8+
Dänemark 2009
85 Minuten, Farbe
Regie: Christian E. Christiansen

mit: Henrik Prip, Sally Mørk,
Helle Dolleris

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Kérity – Haus der magischen Geschichten

Kérity, la maison des contes

Natanaël fährt mit seinen Eltern und seiner Schwester den Sommer über in das Haus, das seine Tante Eleonore der Familie vermacht hat. Der Junge hat eine legasthenische Störung, und umso größer ist die Überraschung, dass seine Tante ausgerechnet ihm ihre umfangreiche Bibliothek vermacht hat. Aber Natanaël entdeckt bald das Geheimnis, das mit den wertvollen Büchern verbunden ist – sie sind bewohnt von sämtlichen Figuren der Kinderliteratur, die in ihnen zu wundersamem Leben erwacht sind. Als die Bibliothek verkauft werden soll, um das Haus renovieren zu können, liegt es an Natanaël, Alice, Captain Hook und all die anderen vor dem drohenden Untergang zu bewahren. 

 

Ein ästhetisch anspruchsvoller Animationsfilm über die Faszination der Literatur und die Macht der Fantasie.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfimfestival Wien 2010



Altersempfehlung: 7+
Frankreich 2009
80 Minuten, Farbe
Regie: Dominique Monféry

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Polleke

Polleke ist mit Caro befreundet und liebt Mimoen, den sie kennt, seit sie denken kann. Seine marokkanische Familie ist gegen diese Freundschaft. Aber Polleke hat noch ganz andere Sorgen. Ihr Vater Spiek ist drogenabhängig, und ihre Mutter hat nichts Besseres zu tun, als sich ausgerechnet in Pollekes Lehrer zu verlieben. Die einzige Auszeit, die Polleke von ihren Problemen hat, sind ihre Besuche bei den Großeltern auf dem Land. Aber als sie Caro erwischt, wie diese Mimoen küsst, ist das Fass endgültig voll. Wird Polleke es schaffen, mit all ihren Problemen fertig zu werden?

 

Ein sehr poetischer Film über Kulturunterschiede, Toleranz gegenüber anderen und die Notwendigkeit, über seinen eigenen Schatten zu springen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2004



Altersempfehlung: 9+
Niederlande 2003
95 Minuten, Farbe
Regie: Ineke Houtman

mit: Liv Stig, Mamoun Elyounoussi, Halina Reijn

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Wie man unsterblich wird

Ways to Live Forever / Vivir para siempre

Sam leidet an Leukämie und weiß, dass er bald sterben wird. Gemeinsam mit seinem Freund Felix, den er im Krankenhaus kennengelernt hat, zeichnet er auf Anregung der Lehrerin ein Video für die Nachwelt auf. Sam und Felix stellen darin “Fragen, auf die niemand antwortet”: Wie weiß man zum Beispiel, dass man gestorben ist? Die Antworten, die sie finden, hält Sam in einem Buch fest. Und er und Felix haben eine Wunschliste mit Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie sterben: 18 Horrorfilme anschauen; mit einem Luftschiff fahren; ein Teenager sein und rauchen und trinken und eine Freundin haben.

 

Trotz des ernsten Themas kommt der Film, der auf Sally Nicholls Bestseller basiert, vollkommen ohne falsche Sentimentalität aus und erzählt einfühlsam und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit von Sams Schicksal.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival 2011



Altersempfehlung: 10+
Spanien, Großbritannien 2010
91 Minuten, Farbe
Regie: Gustavo Ron

mit: Robbie Kay, Ben Chaplin,
Alex Etel

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Anne liebt Philipp

Jørgen + Anne = sant

Anne hat immer schon lieber Wikinger als Prinzessin gespielt, und im Armdrücken ist sie ihrem Bruder weit überlegen. In der Schule ist sie nicht besonders gut, und verliebt zu sein ist etwas für Erwachsene, findet sie. Das ändert sich, als Philipp in die Nachbarschaft zieht. Sie ist hin und weg. Da wäre nur noch Ellen, die nicht nur besonders hübsch, sondern auch besonders talentiert ist. Wird Anne gegen ihre Konkurrenz bestehen können? In der Liebe ist doch alles erlaubt, findet Anne. Aber spielt sich das Leben wirklich so ab wie in den Romanen, die ihre Freundin so gerne liest?

 

Eine gelungene Verfilmung des Romans von Vigis Hjort, die die Wirren der ersten Liebe auf subtile Weise darstellt und dabei noch Einiges über Freundschaft und Loyalität erzählt.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2011



Altersempfehlung: 8+
Norwegen, Deutschland 2010
80 Minuten, Farbe
Regie: Anne Sewitsky

mit: Maria Annete Tanderø Berglyd, Otto Garli,
Aurora Bach Rodal

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Coole Kids weinen nicht

Achtste-groepers huilen niet

Akkie ist ein starkes Mädchen, das das Leben mutig anpackt. Ob es um die Schule geht oder um Fußball, Akkie ist immer vorne weg und die beste Spielerin der Schulmannschaft. Ihr Klassenkamerad Joep findet, dass Mädchen und Fußball nicht zusammen passen, und er nutzt auch sonst jede Gelegenheit, sich mit ihr anzulegen. Doch dann wird bei dem Mädchen Leukämie diagnostiziert, und Akkie muss schmerzlich erfahren, dass das Leben nicht immer so will wie man selber. Gleichzeitig erkennt sie, dass der schlimmste Feind manchmal zum besten Freund werden kann.

 

Die Verfilmung des berühmten Jugendbuches von Jacques Vriens befasst sich behutsam mit der Frage, wie man mit Krankheit und Tod von geliebten Menschen umgehen kann. 

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival 2012



Altersempfehlung: 10+
Niederlande 2012
96 Minuten, Farbe
Regie: Dennis Bots

mit: Hanna Obbeek, Nils Verkooijen, Fiona Livingston, Bram Flick

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Grüße von Mike!

De groeten van Mike!

Mike hat lange Zeit im Krankenhaus verbracht, aber jetzt ist er wieder gesund und soll entlassen werden. Seine Mutter kommt ihn jedoch nicht wie vereinbart abholen. Als sie dann endlich auftaucht, ist sie betrunken. Mike soll deshalb zu Pflegeeltern kommen, bis es seiner Mutter besser geht. Inzwischen teilt er sich ein Zimmer mit Vincent, der durch einen Unfall querschnittgelähmt ist und jetzt seinen großen Traum, Pilot zu werden, nicht mehr verfolgen kann. Gemeinsam überlegen sich die beiden Jungs, wie Mike den Pflegeeltern entgehen kann, und helfen sich dabei gegenseitig, ihr Schicksal zu meistern.

 

Obwohl in einer durchaus realistischen Welt angesiedelt, hat der Film viele Elemente eines Märchens und wartet deshalb auch mit einem richtig schönen Happy End auf.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2013



Altersempfehlung: 8+
Niederlande 2012
81 Minuten, Farbe
Regie: Maria Peters

mit: Maas Bronkhuyzen, Faas Wijn, Bracha von Doesburgh

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Der Indianer

De Indiaan

“Die meisten Kinder kommen aus dem Bauch ihrer Mutter. Ich kam aus einem Flugzeug.” Koos hat Angst vor Wasser, aber er ist glücklich mit seinen holländischen Adoptiveltern. Eines Tages lernt er Straßenmusiker aus Peru kennen und begreift, dass auch er ein Indianer ist. Als er gleichzeitig erfährt, dass seine Mutter ein Baby erwartet, stürzt Koos in eine existenzielle Krise und beginnt, seiner wahren Herkunft und dem Namen nachzuspüren, der ihm von seinen Vorfahren zugedacht wurde. Dazu muss er jedoch in einem Ritual seine Angst vor dem Wasser überwinden.

 

Einfühlsam und spannend inszeniert Ineke Houtman die Suche eines Adoptivkindes nach seinen Wurzeln und macht in einer einfachen Geschichte deutlich, wie wichtig es ist, seine eigene Identität zu kennen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2010



Altersempfehlung: 8+
Niederlande 2009
80 Minuten, Farbe
Regie: Ineke Houtman

mit: Matthias den Besten,
Bastiaan Ragas,
Angelique de Bruijne,
Hans Dagelet

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Shana – The Wolf’s Music

Seit dem Tod ihrer Mutter zieht sich das Indianermädchen Shana immer mehr aus ihrer Gemeinschaft zurück. Sie geht selten zur Schule und spielt nur noch im Wald heimlich Geige, das Instrument, das ihre geliebte Mutter sie gelehrt hat. Dabei wird sie immer wieder von einer weißen Wölfin beobachtet. Die neue Lehrerin Lela erkennt Shanas großes musikalisches Talent und überredet sie, sich an der Musikschule in Vancouver anzumelden. Doch bevor Shana ihren Weg gehen kann, muss sie sich in einem traditionellen Indianerritual der weißen Wölfin und den Geistern ihrer Ahnen stellen.

 

Die Filmadaption des Romans “Shana, das Wolfsmädchen” von Federica de Cesco besticht durch seine gelungene Mischung aus Traum, Vision und Wirklichkeit.

 

JURYPREIS, Vittorio Veneto Film Festival 2014

SPEZIALPREIS DER JURY,

Internationales Kinder- und Jugendfilmfestival Kanada 2014

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2014



Altersempfehlung: 9+
Schweiz, Kanada 2014
95 Minuten, Farbe
Regie: Nino Jacusso

mit: Sunshine O'Donovan, Delilah Dick, Marcel Shackely, Alana Aspinall

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Regenbogen

Dhanak

Obwohl Chotu blind ist, ist sein Leben nicht traurig. Seine Schwester Pari kümmert sich rührend um ihn und schreibt absichtlich schlechte Noten, um mit Chotu in der gleichen Klasse zu landen. Als Pari ein Plakat sieht, auf dem Sharukh Khan für Spenden für Augenoperationen wirbt, schreibt sie dem berühmten Schauspieler Briefe, jedoch ohne Erfolg. Dann erfährt sie, dass Sharukh Khan 300 km entfernt filmen soll. Mutig begibt sich Pari mit Chotu auf eine Reise durch den Wüstenstaat Rajasthan, denn schließlich hat sie ihrem Bruder versprochen, dass er mit neun Jahren wieder sehen wird.

 

Märchenhaft in seiner Ausrichtung, erzählt der Film in bunten Farben eine wunderbare Geschichte über Geschwisterliebe, die unweigerlich in ein Happy End münden muss.

 

GROSSER PREIS DER JURY, Generation K-plus, Berlinale 2015

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2015



Altersempfehlung: 8+
Indien 2015
106 Minuten, Farbe
Regie: Nagesh Kukunoor

mit: Swastik Ram Chavan, Krrish Chhabria, Vibha Chhibber

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Tony 10

“Jedes Jahr an meinem Geburtstag bäckt meine Mutter einen Kuchen, und mein Vater bringt mir die Bedienung eines neuen Kranes bei.” Mit neun Jahren kann Tony fast jeden Kran auf dem Firmengelände fahren, doch sein Vater hat inzwischen politische Karriere gemacht. Tony sieht ihn immer seltener, und die Ehe der Eltern leidet darunter. Als Tony entdeckt, dass sein Vater bereits eine neue Freundin hat, schmiedet er einen Plan, wie er seine Eltern wieder zusammenbringen kann. Dabei kommt ihm sogar die Königin zu Hilfe.

 

TONY 10 entfaltet sich als fantasievolles Märchen, das mit seinen kräftigen Farben, schrägen Witzen und überraschenden Wendungen zu einem erstaunlich realistischen Ende findet.

 

PUBLIKUMSPREIS, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2012



Altersempfehlung: 8+
Niederlande, Deutschland, Belgien 2012
86 Minuten, Farbe
Regie: Mischa Kamp

mit: Faas Wijn, Jeroen Spizenberger, Rifka Lodeizen, Annet Malherbe

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Rhabarber

Rabarber

Siem und Winnie sind Stiefgeschwister, die sich blendend verstehen und das Zusammenwachsen in ihrer neuen Patchwork-Familie genießen. Umso beunruhigender ist es für die beiden, als Ric und Tosca immer öfter zu streiten beginnen und die Kinder fürchten müssen, dass neuerlich eine Trennung ins Haus steht. Um das zu verhindern, beschließen Siem und Winnie, ein Video für ihre (Stief-)Eltern zu drehen, mit zehn Tipps für eine gute Beziehung. Dabei erleben sie am eigenen Leib, wie schnell man in die Streitfalle tappt und dass es oft gar nicht leicht ist, ihr wieder zu entkommen.

 

Spritzig und vergnüglich entfaltet der Film eine kleine Philosophie über die Liebe und liefert ganz nebenbei eine Anleitung zum Filme machen.

 

PUBLIKUMSPREIS, Cinekid Amsterdam 2014

BESTER KINDERFILM, Filmfestival Tallin 2014

PREIS DER KINDERJURY – Lobende Erwähnung,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2016



Altersempfehlung: 9+
Niederlande 2014
70 Minuten, Farbe
Regie: Mark de Cloe

mit: Nina Wyss, Thor Braun, Sytske van der Ster

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Mein Leben als Zucchini

Ma vie de courgette

Zucchini ist ein kleiner Junge und hat nichts mit dem gleichnamigen Gemüse zu tun. Als seine Mutter stirbt, kommt er in ein Waisenhaus, wo er lernen muss, sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Das ist nicht immer leicht, aber seine neuen MitbewohnerInnen teilen mit ihm ähnliche Schicksale. Simon, Ahmed, Jujube, Alice und Beatrice – sie alle kommen aus zerrütteten Familien oder haben ihre Eltern verloren. Und da ist da noch das neue Mädchen Camille, zu dem sich Zucchini sofort hingezogen fühlt. Als Camille von einer geldgierigen Tante aus dem Waisenhaus geholt werden soll, helfen alle Kinder zusammen, um das zu verhindern.

 

Der in seiner Animation sehr eigenwillig gestaltete Film erzählt untypisch und mit schrägem Humor vom Leben im Waisenhaus und vom Recht auf Glück und ein sicheres Zuhause.

 

PUBLIKUMSPREIS, Melbourne International Filmfestival 2016

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2016



Altersempfehlung: 10+
Schweiz, Frankreich 2016
66 Minuten, Farbe
Regie: Claude Barras

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Hotel zur großen L

Hotel de grote L

Kos ist erst dreizehn Jahre alt, aber nach dem Herzinfarkt seines Vaters muss er sich praktisch im Alleingang um das Familienhotel kümmern. Seine drei Schwestern sind ihm dabei wenig Hilfe. Briek lebt in ihrer eigenen Gruftie-Welt, Libbie hat ihr Studium und eine neue Liebe, und Pel ist einfach noch zu klein, um wirklich helfen zu können. Ein Schönheitswettbewerb mit seinem Geldpreis wäre die Lösung für die finanziellen Probleme – um Familie und Hotel zusammenzuhalten, nimmt Kos, als Mädchen verkleidet, daran teil.

 

Inszeniert nach dem gleichnamigen Jugendroman von Sjoerd Kuyper gelang Ineke Houtman, Stammgast beim Festival, ein wunderbar entspannter Film für die ganze Familie.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival 2017



Altersempfehlung: 8+
Niederlande 2017
85 Minuten, Farbe
Regie: Ineke Houtman

mit: Julian Ras, Abbey Hoes, Frank Lammers, Bente Fokkens

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Supa Modo

Jo liebt Superhelden und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Die fantastische Vorstellung, Superkräfte zu haben und fliegen zu können, erleichtert ihr, mit ihrer Krankheit umzugehen. Als sie von ihrer Mutter zum Sterben aus der Klinik nach Hause geholt wird, setzt Jos große Schwester alles daran, Jo ihren Traum zu erfüllen. Das ganze Dorf tut sich zusammen, um – mit Jo in der Hauptrolle – einen Film über eine Superheldin zu drehen. Auch Jos Mutter fügt sich auf diese Art in das Unausweichliche.

 

Eine berührende Geschichte aus Afrika über die Macht der Fantasie und eine ungewöhnliche Art, Abschied zu nehmen.

 

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 2018

LOBENDE ERWÄHNUNG DER JURY, Berlinale

PUBLIKUMSPREIS Cinetopia Festival

ECFA-PREIS Kinderfilmfestival Kristiansand

KRITIK DER KINDERJURY

 

Eine Geschichte mit Afrika als Schauplatz zu sehen, das war für uns einmal etwas ganz anderes! Der Film ist zwar traurig, weil Jo todkrank ist, aber es hat uns sehr gut gefallen, wie dieses schwierige Thema als Film-im-Film-Geschichte umgesetzt ist. Jo hat so viel Spaß beim Filmdreh, dass sie dabei fast vergessen kann, wie krank sie ist. Am Ende erfüllt sich sogar ihr Wunsch nach ihrer Lieblings-Superkraft, dem Fliegen – ein magischer Moment! Mit Unschärfen (z.B. der Beginn), Vogelperspektiven (z.B. die Dorfgemeinschaft vor Jos Haus) oder den Traumszenen im Wald ist der Film auch gestalterisch wunderschön.

 

Jos Schwester Mwix bringt das ganze Dorf dazu, mitzumachen: Zuerst beim Fußballmatch, als Jo ein Tor gelingt, und danach bei einem inszenierten Diebstahl, bei dem Jo die Retterin sein darf (das „Einfrieren“ der Personen hat uns besonders gefallen!). Auch beim Filmdreh helfen alle zusammen, damit der Film fertiggestellt werden kann. Wir finden es wichtig, dass am Ende der fertige Film zu sehen ist! Ansonsten erfährt man ganz nebenbei viel über Jos Alltag – wie die Menschen in einem afrikanischen Dorf leben, wie erdig die Straßen sind, wie ein afrikanisches Haus innen aussieht und dass man im Spital für alles extra bezahlen muss. Die Schauspieler/innen haben super gespielt und man merkt, mit wie viel Begeisterung sie bei der Sache sind. Jo scheint wirklich Superheldinnenkräfte zu haben, denn sie lässt einen Ball zerplatzen, ein Einkaufssackerl reißen und einen Salzstreuer wandern!



Altersempfehlung: 9+
Kenia, Deutschland 2018
74 Minuten, Farbe
Regie: Likarion Wainaina

mit: Stacie Waweru, Marrianne Nungu, Myawara Ndambia, Johnson Chege, u.a.

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Weltvertrieb:
Rushlake Media

100% Coco

Coco liebt Mode. Schlabbrige Jeans und graue Pullis, wie sie Kinder in dem Alter tragen, stehen aber auf ihrer Favoritenliste ganz unten. Als sie in ihrer neuen Schule wegen ihres Kleidungsstils verspottet wird, hängt sie ihre Vintage-Klamotten an den Nagel und passt sich den anderen an. Heimlich nimmt Coco an einem Modewettbewerb teil und betreibt als “Style Tiger” einen Blog. Es dauert nicht lange, bis sich die ganze Schule nach ihrem Stil kleidet, ohne zu wissen, wer sich hinter dem illustren Namen verbirgt. Coco lernt langsam, dass sie einfach sie selbst sein muss, und das zu 100%!

 

Mode, Influencer, Bloggen und Likes – 100% COCO wirft einen erfrischenden und gleichzeitig kritischen Blick auf die Welt junger Menschen.

 

Hauptdarstellerin NOLA KEMPER wird bei allen Vorstellungen anwesend sein und im Anschluss an den Film für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

 

PREIS DER KINDERJURY (Lobende Erwähnung),

Internationales Kinderfilmfestival 2018

PUBLIKUMSPREIS, CINEKID Amsterdam 2017

PUBLIKUMSPREIS, FILMFEST München 2018

KRITIK DER KINDERJURY

 

Der Film ist genau so, wie ein guter Kinderfilm sein soll: lustig und spannend! Lustig ist z.B. alles im Zusammenhang mit Cocos Brief an den Vizerektor und spannend ist z.B. die Reise nach Paris, also ob Coco rechtzeitig bei der Endausscheidung sein wird. Wir finden Coco sehr mutig, denn sie glaubt an ihren großen Traum und macht unbeirrt ihren Vlog, obwohl sie in der Schule gemobbt wird. Besonders gelungen sind die vielen Animationen im Film, Cocos Kommentare in die Kamera bzw. aus dem Off und die immer sehr gut passende Filmmusik.

 

Schon Cocos Name ist ein nettes Detail: Sie heißt wie die Modeschöpferin Coco Chanel, und ein Praktikum beim Modehaus Chanel ist der Hauptpreis beim Modewettbewerb. Auch die Ziege „Karl Lagerfeld“ und der Auftritt des „echten“ Karl Lagerfeld waren wirklich witzig! Aber nicht nur Coco, sondern auch alle anderen Haupt- und Nebenfiguren sind gut ausgedacht und werden von den Darstellern/innen toll gespielt. Amanda ist eine gute Gegenspielerin für Coco. Cocos Mama sagt einmal: „Schönheit ist innen und außen.“ Und Amanda ist zwar äußerlich hübsch, aber sonst ziemlich gemein. Kamera und Schnitt waren top und eine Rückblende war für uns durch die Sepiafarben sehr gut erkennbar. Besonders einfallsreich sind die vielen bunten Kostüme und die detailreiche Ausstattung (z.B. das Nähzimmer von Cocos Oma).

 

Noch eine Anmerkung:

Es war toll, dass wir die Hauptdarstellerin Nola Kemper beim Filmgespräch kennenlernen konnten! Sie ist total nett, sie hat überhaupt keine Starallüren und sie hat sehr viele Fragen aus dem Publikum beantwortet!



Altersempfehlung: 9+
Niederlande 2017
88 Minuten, Farbe
Regie: Tessa Schram

mit: Nola Kemper, Valentijn Avé, Merel de Zwart, Firy Beuk, Thom Vendrik, u.a.

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Weltvertrieb:
Beta Film

Die Kuh und der Präsident

La vache et le président

Lucas bekommt von seinem Vater, mit dem er allein auf einem bretonischen Bauernhof lebt, ein neugeborenes Kalb geschenkt. Der Junge und Maéva werden unzertrennliche Freunde. Als ein Jahr später eine kranke Kuh auf dem Hof entdeckt wird, soll die ganze Herde geschlachtet werden. Um Maéva vor dem sicheren Tod zu bewahren, fahren Lucas und sein Vater mit dem ungewöhnlichen Haustier im Schlepptau nach Paris und wollen den Präsidenten um eine Begnadigung bitten. Die Journalistin und Ghostwriterin Sarah hilft den beiden, Maéva in einer abenteuerlichen Aktion zu retten, und erobert ganz nebenbei das Herz von Lucas’ Vater.

Spannung, Action, eine Prise Romantik und viel Humor – eine Komödie für die ganze Familie in typisch französischer Leichtigkeit.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2000

 



Altersempfehlung: 7+
Frankreich 2000
90 Minuten, Farbe
Regie: Philippe Muyl

mit: Bernard Yerlès, Florence Pernel, Christian Bujeau, Mehdi Ortelsberg

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Amelie rennt

Amelie leidet an schwerem Asthma. Ihre Eltern schicken sie deshalb nach Südtirol in eine Spezialklinik, wo das Mädchen lernen soll, mit seiner Krankheit umzugehen. Dem widerspenstigen Teenager passt das überhaupt nicht, denn Amelie möchte nicht an ihre Krankheit erinnert werden. Um den verhassten Therapien zu entgehen, nimmt sie Reißaus. Als der Nachbarjunge Bart ihr von einem traditionellen Feuer oben auf dem Berg erzählt, das selbst schwere Krankheiten heilen soll, steht für Amelie fest: Auf diesen Berg muss sie hinauf!

 

Vor der atemberaubenden Landschaft der Südtiroler Berge entwickelt sich in diesem Abenteuerfilm eine zarte Freundschaft zwischen zwei sehr gegensätzlichen Charakteren, die von den beiden Hauptdarstellern souverän gespielt werden.

 

PREIS DER KINDERJURY, Internationales Kinderfilmfestival Wien 2017

BESTER FILM, Kinderfilmfestival Zlin 2017
BESTER DEUTSCHER KINDERFILM, Festival Goldener Spatz 2017



Altersempfehlung: 10+
Deutschland, Italien 2017
97 Minuten, Farbe
Regie: Tobias Wiemann

mit: Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann, Denis Moschitto, Jasmin Tabatabai u. a.

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deutsche Fassung

Alan und Naomi

“Warum gerade ich?”, fragt der 14-jährige Alan. Warum muss er die verrückte Naomi besuchen, während seine Freunde draußen spielen? “Weil du einer von den Glücklichen bist”, sagt sein Vater. Was das bedeutet, lernt Alan erst, als er Naomi näher kennen lernt. Seit das Mädchen mit ansehen musste, wie sein Vater von der Gestapo verhaftet wurde, spricht es nicht mehr. Auch nicht im sicheren Brooklyn des Jahres 1944, wohin Naomi und ihre Mutter flüchten konnten. Vorsichtig beginnt Alan Naomi ins Leben zurückzuholen, und die beiden werden unzertrennliche Freunde. Aber ihr tiefes Trauma hat Naomi noch nicht überwunden.

 

Äußerst einfühlsam inszenierte Sterling Van Wagenen diese Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft – die Kinderjury des Internationalen Kinderfilmfestivals 1992 belohnte dafür den Film mit dem ersten Preis.

 

PREIS DER KINDERJURY,

Internationales Kinderfilmfestival Wien 1992



Altersempfehlung: 10+
USA 1991
95 Minuten, Farbe
Regie: Sterling Van Wagenen

mit: Lukas Haas, Vanessa Zaoui, Michael Gross, Amy Aquino u. a.