Wien
16. – 24. November 2019
16. – 24. November 2019
CINE CENTER  |  CINEMAGIC  |  VOTIV KINO

Die Rettung des Eulenwaldes

Eia jõulud Tondikakul

In den Weihnachtsferien wird Eia von ihrer Mutter auf einen Hof in den Wäldern Estlands gebracht, wo sie von zwei benachbarten Familien liebevoll aufgenommen wird. Schnell gewöhnt sich das Mädchen an die neue Umgebung, in der die Menschen noch Menschen und Bäume lebendig sind. Nur langsam entdeckt Eia das Familiengeheimnis, das sie an diesen Ort bindet. Dann trifft die Nachricht ein, dass der Wald um den Hof herum abgeholzt werden soll. Die Tiere und Pflanzen, die dort leben, würden verschwinden und das Glück seiner Bewohner zerstört. Das Blatt wendet sich, als Eia die Feder einer großen Graueule findet.

 

Ein herzerwärmendes Märchen über Menschen aus drei Generationen, die sich in Liebe, Freundschaft und dem gemeinsamen Ziel, die Natur um sich herum zu retten, verbunden fühlen.

 

 

 

Kritik der Kinderjury

 

Beeindruckende Tieraufnahmen und wunderschöne Zeichnungen

 

Der Anfang war mit den vielen Personen ein bisschen verwirrend, hat aber filmisch Sinn gemacht, da wir uns gut in Eia hineinversetzen konnten und wie sie erst Schritt für Schritt ihre Familie kennen gelernt haben. Besonders gut haben uns die genauen Tieraufnahmen in freier Wildbahn im Schnee und auch Eias Bleistift-Tierzeichnungen gefallen.

Obwohl alle Schauspieler_innen sehr gut gespielt haben, war Eia besonders gut, weil sie emotionaler als die anderen war und die Gefühle sehr gut nachgespielt hat. Von Jette war es sehr lieb, dass sie sich von Anfang an um Eia gekümmert hat. Die Zwillingsbrüder waren durch ihre Späße sehr lustig.

Die Kameraaufnahmen waren sehr abwechslungsreich: durch die Totalen von Landschaft und Wald haben wir das Gefühl gehabt, mitten im winterlichen Estland zu sein; durch die nahen Aufnahmen von Eia konnten wir gut ihre Gefühle nachvollziehen und, dass sie ein Recht darauf hat, zu erfahren wer ihre Familienmitglieder sind.

Das Einzige, was uns störend aufgefallen ist, war der unecht wirkende Bauch von Raivo und der plötzliche Wechsel auf die „gute Seite“ von dem Jungen Ats am Ende.

 

Statements einzelner Jury-Kinder:

„Der Großvater war so nett und hat kuschelig ausgesehen.“

„Warum hat Jette Moorits nicht gleich geküsst, als sie die Gelegenheit dazu hat, nachdem sie vom Baum gefallen ist?!“



Altersempfehlung: 6+
Estland 2018
90 Minuten, Farbe
Regie: Anu Aun

mit: Paula Rits, Jaan Rekkor,
Siim Oskar Ots, u.a.

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estnische Originalfassung, deutsch eingesprochen
Sonntag, 17.11 | 11:00
CINE CENTER |
Dienstag, 19.11 | 09:00
VOTIV KINO
Sonntag, 24.11 | 15:00
CINEMAGIC |

Weltvertrieb:
Attraction Distribution
Anu Aun
Anu Aun